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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Urteil Gegen 73-Jährigen Rechtskräftig: Oldenburger missbraucht elfjährige Stieftochter

13.04.2019

Oldenburg Rechtskräftig geworden ist das Urteil der Jugendschutzkammer des Oldenburger Landgerichtes gegen den Arzt aus Oldenburg, der über einen längeren Zeitraum seine kleine Stieftochter zum Teil schwerst sexuell missbraucht hatte. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des 73-Jährigen gegen das Urteil verworfen. Das bestätigte am Freitag Richterin Dr. Melanie Bitter, Pressesprecherin des Landgerichtes.

Wie seinerzeit berichtet, hatte die Kammer unter Vorsitz von Richter Dr. Dirk Reuter im Juni vorigen Jahres den Angeklagten wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes in zwei Fällen und sexuellen Missbrauchs eines Kindes in vier Fällen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Stieftochter war zu Beginn der Taten elf Jahre alt. Sie hatte gerade die Scheidung ihrer Eltern hinter sich und befand sich in einer Findungsphase.

Diese Phase habe der Angeklagte schamlos ausgenutzt, so Richter Reuter in der früheren Urteilsbegründung. Der Angeklagte sprach von einer Duldung durch das Mädchen. „Und als erfahrener Arzt“, hatte der Vorsitzende die Einlassung des Angeklagten kommentiert. Die Kammer hatte dem Angeklagten „null Unrechtsbewusstsein“ bescheinigt. In nichtöffentlicher Sitzung soll der Mediziner die leichteren Fälle der Anklage eingeräumt, die schwereren bestritten haben.

Die Kammer war aber davon überzeugt, dass es auch zu schweren sexuellen Übergriffen gekommen war. Der Bundesgerichtshof sah das jetzt genauso.

Deswegen wurde die Revision des Angeklagten auch als unbegründet verworfen. Die Richter glaubten dem Mädchen. Auch ein Glaubwürdigkeitsgutachten, das über das Mädchen erstellt worden war, ging von der Glaubwürdigkeit des Kindes aus. Aufgrund der Rechtskraft des Urteils dürfte der Angeklagte nun mit der Entziehung seiner Zulassung als Arzt rechnen.

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