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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Klinikum Oldenburg bietet Telemedizin an

16.05.2019

Oldenburg Wenn ein Arbeiter auf einer Offshore-Windkraftanlage einen Unfall hat, ist kein Arzt in der Nähe, um zu helfen. In so einem Fall stehen lediglich Notfallsanitäter bereit, die sich um die Erstversorgung des Patienten kümmern. Um hier eine bessere Versorgung zu gewährleisten, bietet das Klinikum Oldenburg eine ärztliche Unterstützung per Telemedizin an.

„Telemedizin bedeutet, dass Leistungserbringer und Leistungsempfänger zumindest räumlich, in manchen Fällen auch zeitlich voneinander getrennt sind“, erläuterte Prof. Dr. Andreas Weyland, Direktor des Klinikums Oldenburg auf einer Vortragsveranstaltung des Forums der Universitätsgesellschaft Oldenburg zum Thema Telemedizin. Seit der Lockerung des Fernbehandlungsverbotes für Ärzte vor einigen Jahren hätten sich viele neue Möglichkeiten ergeben.

„Das Telemedizin-Programm des Klinikums ist mittlerweile mit verschiedenen Inseln, Offshore- und Wissenschaftsplattformen sowie Einheiten der Bergrettung verbunden“, berichtet Dr. Daniel Overheu, ärztlicher Leiter der Telemedizin im Klinikum. Weitere Partner sollen geworben werden. Jede Woche würden zwischen zehn und 30 Fälle eingehen – Tendenz steigend.

Die Beratung aus der Ferne könne permanent in Anspruch genommen werden und biete viele Vorteile: „Ärzte haben die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck vom Patienten zu verschaffen, um dann zu entscheiden, ob ein Arzt vor Ort überhaupt notwendig ist“, so Overheu. Das könne eine wichtige Entscheidung sein, wenn abzuwägen sei, ob es zum Beispiel vertretbar ist, eine Hubschrauberbesatzung und Notarzt bei schlechtem Wetter loszuschicken, um einen Patienten mit Rückenschmerzen zu behandeln.

In vielen Fällen reiche es aus, den Notfallsanitäter vor Ort zu beraten. In anderen Fällen könne der Arzt aber auch entscheiden, dass eine persönliche Behandlung nötig sei.

„Durch ein besonderes Gerät, das Vitalwerte wie die Atemgaskonzentration, Temperatur und Blutdruck des Patienten direkt an den Arzt übermittelt, kann der sich ein umfangreiches Bild vom Zustand des Patienten machen und auf dieser Grundlage seine Entscheidung treffen“, erklärt Overheu die Prozedur der Telemedizin.

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Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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