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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Familie nachts angegriffen – Täter auf der Flucht

08.05.2018

Oldenburg Die Staatsanwaltschaft spricht von einem „versuchten Tötungsdelikt“, der Täter ist aber noch flüchtig: Es ist ein Albtraum für Außenstehende, für eine vierköpfige Familie im Stadtteil Osternburg war es am vergangenen Sonntag schreckliche Realität. Mitten in der Nacht – gegen 3.40 Uhr soll es passiert sein – drang ein Mann über das Wohnzimmerfenster eines Mehrfamilienhauses in die Wohnung der Schlafenden ein. Das Ehepaar sei davon wach geworden, heißt es. Es „entdeckte den Täter zufällig, als dieser sich in einem Zimmer ihrer Wohnung versteckt hielt“, so eine offizielle Pressemitteilung von Oldenburger Polizei und Staatsanwaltschaft. In der Folge sei das Ehepaar dann „mittels eines Schneidewerkzeugs angegriffen und oberflächlich verletzt“ worden.

Die Verletzungen seien zwar nicht lebensgefährlich, nach NWZ-Informationen aber doch erheblich. Der Angriff und die Schwere rechtfertigten anscheinend den Vorwurf des Tötungsversuchs, möglicherweise sind ja auch weitere Gründe in früheren Streitigkeiten zwischen Tatverdächtigem und Opfern zu finden. Denn: Der nach wie vor flüchtige Mann ist den Ermittlern bekannt – es handelt sich bei ihm um einen 43-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit, wie die NWZ am Abend erfahren hatte. „Fahndungsmaßnahmen wurden veranlasst, Haftbefehl beantragt“, hieß es von Seiten der Behörden am Montagnachmittag.

Und: „Die Ermittlungen wegen des versuchten Tötungsdelikts dauern derzeit noch an.“ Hinweise zu einem möglichen Aufenthaltsort des Beschuldigten lägen derzeit nicht vor. Nach NWZ-Nachfrage bestätigte die Staatsanwaltschaft jedoch, dass für die Bevölkerung keine Gefahr vom 43-Jährigen ausgehe, da es sich um eine rein familieninterne Angelegenheit handle. Um eine offenbar langjährige noch dazu, die nun also in die Eskalation geführt haben soll.

In den vergangenen zwei Tagen hatte die Polizei das betroffene Wohnhaus im Oldenburger Südosten anscheinend mit mehreren Beamten großräumig unter Beobachtung und damit gesichert. Ob nun zum Schutz der Bewohner oder weil der Täter vielleicht aus dem näheren Umfeld stammen könnte – dazu äußerten sich die Behörden bislang nicht.

Zwar erhoffen diese sich weitere Zeugenhinweise (0441/79 04 115), machten allerdings keine weiteren Angaben zum Profil des nach wie vor Flüchtigen, die bei der öffentlichen Suche helfen könnten. Immerhin: Die beiden Kinder der betroffenen Familie waren in das nächtliche Geschehen nicht involviert.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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