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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Oldenburger lassen es krachen

02.01.2014

Oldenburg Den Jahreswechsel haben die Oldenburger in fröhlicher und ausgelassener Stimmung gefeiert. Mit lauten Böllern und einem bunten Feuerwerk wurde das neue Jahr im gesamten Stadtgebiet begrüßt. Größere Zwischenfälle blieben dabei aus. Polizei und Feuerwehr sprachen von einer eher ruhigen Silvesternacht. Es gab weniger zu tun als in früheren Jahren.

„Von den Einsätzen her war es mit einem normalen Wochenende vergleichbar“, schilderte Dienstschichtleiter Michael Fleßner seinen Eindruck von der Silvesternacht. Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und Ruhestörungen waren Anlässe für ein Eingreifen der Beamten.

Mit einer heftigen Explosion ist eine Telefonzelle an der Kranbergstraße/Ecke Donnerschweer Straße zerstört worden. Unbekannte hatten kurz vor 1 Uhr einen Sprengkörper gezündet.

In der Ausnüchterungszelle landete das Opfer einer Schlägerei. Dem 29-Jährigen war am Neujahrsmorgen bei einer Feier am Artillerieweg eine Flasche auf den Kopf geschlagen worden. Dabei zog er sich eine heftige Platzwunde zu, die im Krankenhaus versorgt wurde. Der Verletzte wollte dann zurück zur Fete, um den Täter zur Rede zu stellen. Dies ließ die Polizei aber nicht zu. Von der Notaufnahme im Krankenhaus ging es direkt zur Zelle am Friedhofsweg.

Die Feuerwehr musste in der Zeit zwischen 21 und 8 Uhr 27 Mal ausrücken. Für den Rettungsdienst gab es in diesem Zeitraum sogar 64 Einsätze, weil Kranke, Verletzte oder Betrunkene abgeholt werden mussten.

Durch Feuerwerkskörper kam es mehrfach zu Heckenbränden (u.a. Lagerstraße, Herbartstraße und Karl-Bunje-Straße). Betroffen waren meist Thuja-Hecken, deren Blätter viel Öl enthalten. An der Tweelbäker Tredde löschten die Feuerwehrleute nach Mitternacht eine brennende Garage, am Pirolweg war ein Schuppenbrand der Grund für einen Einsatz. Zur Verstärkung rückten auch die freiwilligen Helfer der Ortswehren Ohmstede, Ofenerdiek und Osternburg aus. „In dieser Phase hatten wir zehn Einsätze parallel“, berichtete Stefan Thate von der Einsatzleitung.

Die Bitte der Feuerwehr, in der Nähe von Reetdächern keine Silvesterraketen zu zünden, wurde leider nicht überall beherzigt. An der Edewechter Landstraße landete eine Rakete auf einem reetgedeckten Haus. „Zum Glück ist nichts passiert. Es hätte aber schlimm enden können“, sagte der Hauseigentümer. Weitere zehn Raketen hätten im Garten gelegen.->  

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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