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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Straftaten: Panzerknacker melden sich zurück

13.06.2017

Oldenburg Es erinnert an die Panzerknacker-Serie aus dem Vorjahr – und erschreckt wieder aufs Neue: Nach über einem Jahr Pause haben unbekannte Täter in der Nacht zu Montag den Geldautomaten der Sparda-Bank in der Cloppenburger Straße gesprengt und dabei Geld in nicht genannter Höhe erbeutet. Die Filiale bleibt vorerst geschlossen.

Hier eine Grafik zu den Sprengungen als PDF.

„Ich bin zunächst sehr erleichtert, dass körperlich niemand zu Schaden gekommen ist. Ich muss zugeben, dass ich schon geschockt war, als ich mir vor Ort die Auswirkungen angesehen habe“, sagte Markus Fettback, Filialleiter der Sparda-Bank Oldenburg City. „Es ist ja schon ein erheblicher Eingriff in den Geschäftsablauf – für Mitarbeiter wie Kunden gleichermaßen. Insgesamt sind wir wohl mit einem blauen Auge davongekommen.“

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Den ersten Erkenntnissen zufolge schlugen die Täter kurz vor drei Uhr in Kreyenbrück zu. Da es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus handelt, mussten die Bewohner das Gebäude kurzfristig verlassen, so Polizeisprecher Stephan Klatte, während geprüft wurde, ob Schäden an der Bausubstanz entstanden sind. Nach Prüfung durch die Feuerwehr konnte bereits gegen 3.30 Uhr eine weitere Brand- oder Explosionsgefahr ausgeschlossen werden, so dass die Bewohner des Hauses nach wenigen Minuten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Die Serie von Automatensprengungen zwischen November 2015 und April 2016 hatte die Menschen im Nordwesten in Atem gehalten. Von den Anschlägen waren auch Filialen in Oldenburg betroffen – zuletzt die OLB-Zweig-stelle an der Nadorster Straße am 9. April 2016. Insgesamt hatte es im vergangenen Jahr nach Behördenangaben in Niedersachsen knapp drei Dutzend Geldautomaten-Sprengungen gegeben.

Die Höhe der Beute teilt die Polizei in der Regel nicht mit. Nach Sprengungen in der Vergangenheit wurde aber bekannt, dass es in Einzelfällen mehr als 50 000 Euro waren.

Der Tathergang stellt sich laut Polizei bisher so dar: In der Nacht zu Montag betraten bislang unbekannte Täter den Vorraum des Geldinstitutes und brachten einen Geldautomaten zur Explosion. Um 2.59 Uhr meldete ein Zeuge über Notruf, dass er in Höhe der Filiale zunächst einen lauten Knall wahrgenommen habe. Der Zeuge habe dann nur noch sehen können, wie eine Person aus dem Gebäude herauskam, auf den Beifahrersitz eines Fahrzeugs stieg, das mit hoher Geschwindigkeit auf der Cloppenburger Straße in Richtung Stadtmitte davon fuhr. Eine eingeleitete Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen habe nicht zum Erfolg geführt, so Klatte weiter.

Am Tatort wurde schließlich festgestellt, dass der Geldautomat sowie Teile der Einrichtung des Vorraumes durch die Sprengung komplett zerstört wurden. Nach bisherigen Ermittlungen entwendeten die Täter mehrere Geldkassetten mit Bargeld in unbekannter Höhe. Auch zur Höhe des Sachschadens liegen keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen; Zeugen können sich direkt mit der Polizei in Verbindung setzen (Tel. 7904115).

Nach Häufung der Fälle wurde beim Landeskriminalamt seinerzeit eine Sonderkommission gegründet. Im April 2017 kam es zur Festnahme eines ersten Tatverdächtigen in Utrecht.

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Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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