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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Polizei verteidigt Verwarngeld

04.12.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-12-14T09:50:36Z

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Polizei verteidigt Verwarngeld

OldenburgMuss ein Radfahrer unbedingt ein Verwarngeld erhalten, wenn er lediglich den Weg abkürzt und dabei auch niemanden gefährdet? Diese Frage stellt sich eine Oldenburgerin, nachdem ihre 15-jährige Enkelin am Mittwoch 20 Euro Verwarngeld bezahlen musste.

Die Jugendliche hatte im Bereich Hochheider Weg/Nadorster Straße zusammen mit anderen Schülern den Radweg auf der falschen Seite benutzt. „Warum greift die Polizei so rigoros durch?“, ärgert sich die Großmutter. Nach ihren Angaben war der Weg lediglich 20 Meter lang. „20 weitere Kinder“ hätten 20 Euro bezahlen müssen.

Die Polizei konnte die Angaben am Donnerstag nicht bestätigen. Wie eine Sprecherin erläuterte, handelt es sich an dieser Stelle um einen bekannten Gefahrenpunkt mit mehreren Unfällen.

Die meisten Autofahrer konzentrierten sich auf den Radweg in Fahrtrichtung. Dabei würden Radler, die aus der Gegenrichtung kommen, leicht übersehen.

Die Polizei will dem nicht tatenlos zuschauen. Weil sich die Lage nicht bessere, werde dort jetzt gebührenpflichtig verwarnt, betont die Polizei.