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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

"katwarn" In Oldenburg: So funktioniert das Katastrophen-Warnsystem

25.11.2016

Oldenburg Betroffene Menschen im Katastrophenfall per Smartphone-App, SMS oder E-Mail zu informieren – dieses Ziel verfolgt das bundesweit verbreitete Warnsystem „Katwarn“.

Oldenburg hat die Technik 2012 eingeführt – fast 15 000 Personen lassen sich nach Aussage der Feuerwehr Oldenburg derzeit in Notfällen über „Katwarn“ erreichen.

Infos zu Katwarn


 Die Katwarn-App steht kostenlos zur Verfügung für iPhones im App Store, für Android Telefone im Google Play Store und für Windows Telefone im Windows Store.


 Alternativ bietet Katwarn kostenlose Warnungen per SMS/E-Mail zum Gebiet einer Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 7558842: „Katwarn12345 mustermann@mail.de“ (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail). Infos zur Anmeldung auch unter

www.oldenburg.de/katwarn

Einen kräftigen Sprung der Nutzerzahlen nach oben registriert André Heitkamp, bei der Berufsfeuerwehr zuständig für Katastrophenschutz und Einsatzplanung, nach einem Probealarm am Mittwoch. Rund 300 weitere Personen hätten sich registriert, bilanziert Heitkamp. „Die Erfahrungen zeigen, dass in den Tagen danach weitere Anmeldungen eingehen.“

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So habe der bundesweit stark beachtete Einsatz nach einem Amoklauf im Olympia Einkaufszentrum München am 22. Juli die Zahl der Katwarn-Nutzer anschnellen lassen – in Oldenburg um 40 Prozent.

„Katwarn“ soll aber nicht nur in Katastrophenfällen die Bevölkerung schnell mit ersten Informationen versorgen. Auch Unwetterwarnungen gehen über den Sender. Ebenfalls eingebaut sind Informationen am frühen Morgen im Fall von Schulausfällen in Folge von Schnee und Eis. Die Bevölkerung werde nicht nur alarmiert; es gebe eine Informationskette, die zum Beispiel auch die Homepage und die Nummer des Service-Centers der Stadt umfasse.

„Echte Katastrophenfälle haben wir bislang in Oldenburg noch nicht mitteilen müssen“, berichtet Heitkamp. In diesem Jahr sei beispielsweise der Bombenfund Anfang Juni auf dem Fliegerhorst über „Katwarn“ gemeldet worden – und es gebe immer wieder Unwetterwarnungen.

Für Heitkamp und die Stadt Oldenburg ist „Katwarn“ ein wichtiges Instrument zur Krisenbewältigung. „Wir begrüßen, wenn sich der Dienst herumspricht.“

Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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