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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

„Vom Teufel geschickt“ – Vergewaltiger verurteilt

07.02.2017

Oldenburg Im Prozess gegen den 35 Jahre alten Asylbewerber aus Oldenburg, der sich wegen Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung vor dem Oldenburger Landgericht verantworten musste, ist der Angeklagte am Montag zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Der 35-Jährige, der gebürtig aus Algerien stammt und über sieben Alias-Personalien verfügt, hatte sich am 18. Juni 2014 Zutritt zu einer Bordellwohnung in Oldenburg verschafft und sich auf die dort bereits schlafende Prostituierte gestürzt.

Die Frau war in Todesangst erwacht und hatte sich heftig zur Wehr gesetzt. Doch sie hatte gegen den wuchtigen Angeklagten keine Chance. Um ihre Gegenwehr zu brechen, hatte der Angeklagte seinen Unterarm so fest gegen den Hals der Frau gedrückt, dass sie keine Luft mehr bekam. Dann biss der Angeklagte die Frau und vergewaltigte sie, so die Überzeugung der Kammer. Doch von dem festgestellten Geschehen wollte der 35-Jährige nichts wissen. Wie berichtet, will er vom Teufel ins Bordell gelenkt und dort dann von der Frau angegriffen worden sein.

Doch davon wollte die Kammer nichts wissen. Die Unaufrichtigkeiten des Angeklagten seien kaum zu überbieten, sagte gestern die Vorsitzende Richterin Judith Blohm. Dagegen seien die Angaben der vergewaltigten Frau absolut glaubhaft. „Die Kammer glaubt ihnen kein Wort“, sagte die Vorsitzende zu dem Angeklagten.

Der 35-Jährige hat offenkundig ein gestörtes Verhältnis zu Frauen. Das musste auch seine Lebensgefährtin leidvoll erfahren. Der Angeklagte war in einer Flüchtlings-Unterkunft am Schützenweg untergekommen. Dann hatte er eine Oldenburgerin kennengelernt. Um dem Angeklagten bessere Startchancen zu ermöglichen, war die Oldenburgerin mit ihm zusammengezogen. „Er hat es der Frau wie folgt gedankt“, leitete die Vorsitzende gestern eine ganze Reihe von schweren Misshandlungen auf, die die Frau über sich ergehen lassen musste, darunter brutale Faustschläge, Beißattacken und Erstickungsversuche. Die Frau habe ein Martyrium hinter sich, so Richterin Blohm gestern.

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