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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Radverkehr muss sicherer werden

05.02.2019
Betrifft: Zum Unfall einer 17-jährigen Radfahrerin an der Kreuzung Schützenhofstraße/Bremer Straße.

Der Abbiege-Unfall (...) wird in der NWZ (...) ausführlich beschrieben und bewertet. Als einfacher, älterer Mitbürger dazu meine Meinung.

1. Lkw, auch Kleinlaster, ohne Abbiege-Assistenten verstoßen potenziell gegen die Straßenverkehrsordnung (§ 1 u.a.) und letztlich gegen das Grundgesetz: Menschenwürde. Zu den Unfällen mit Todesfolge kommen die Unfälle mit Verletzungen von Personen sowie zahlreiche Gefährdungen. Derartige Lkw dürften gar keine Zulassungsgenehmigung erhalten (...)

2. Ein Abbiegeunfall mit tödlichen Folgen (...) bewirkt a) unermessliches Leid bei den Angehörigen des „Opfers“, b) Angst- und Fahrprobleme für Radfahrer, Fußgänger und andere, c) immense wirtschaftliche Kosten (...), d) bedeutet mangelhafte Aktivitäten (...) von zahlreichen eigentlich Zuständigen (...).

3. Die Bürger erwarten zu Recht (...), umgehend zu realisieren, dass die längst vorhandenen Abbiege-Sicherheitssysteme Gefährdungen (...) vermeiden können. Auch ein Abbiegen mit Schritttempo (5 km/h) wäre sinnvoll.

4. Positives Aktiv-Beispiel sind Warnsysteme, die Kfz-Fahrer beim Überholtwerden rechtzeitig warnen (...).

5. Zu dieser Abbiege-Problematik müssen zusätzlich die Unfallkatastrophen durch Auffahren von Lkw und anderen Kraftfahrzeugen gesehen werden. Auch bei diesen Unfällen könnten vorhandene Bremssysteme die gravierenden Folgen verhindern oder abschwächen (...).

Auch bei diesem Problemkomplex können offenbar Politik und Verwaltung sowie Hilfsorganisationen, Kirchen und engagierte Mitbürger wegen der Widerstände von Lobby- und anderen Gruppen Automatik-Sicherheitssysteme nicht zeitnah realisieren. Aber wirkungsvolle Lösungen (...) sind zeitnah dringend geboten, eventuell auch zunächst nur verbindlich für Deutschland.

Peter Brockmann
Oldenburg

Der schreckliche Unfall führt mir als Radfahrer wieder vor Augen, wie weit Oldenburg von einer tatsächlichen, sicheren „Fahrradstadt“ entfernt ist. Nahezu an keiner Stelle, in keiner Straße und auf keinem Platz haben die Radfahrer tatsächlich das alleinige Fahrrecht. (...)

Die negativen Beispiele wurden ausführlich diskutiert, die Fahrradstraßen z. B. sind ein Witz, dicht geparkt von Autos, Radwege in schlechtem Zustand, Grünphasen für Radfahrer zu kurz. Die kritischen Situationen an Kreuzungen, die an dieser Stelle schon zum zweiten Mal zu einem tödlichen Unfall geführt haben, lassen sich durch technische Maßnahmen an den Fahrzeugen kaum beheben, es gibt dafür praktisch keine politische Mehrheit. (...)

Dabei gebe es eine simple Lösung; Radfahrer müssen neben einer bunten Spur eine eigene Haltelinie einige Meter hinter der Linie für die Autos bekommen (Beispiel Elsässer Straße/Auguststraße). Außerdem müssen Radfahrer einige Sekunden früher als Autos eine Grünphase bekommen. Diese Maßnahmen würden die Sicherheit an den Kreuzungen für alle erhöhen; der Zeitverlust wäre minimal, der Kostenaufwand gering. (...)

Björn Staas
Oldenburg

Ich gehöre Tag für Tag auch zu den täglich Radelnden und bin stolz darauf, in meinem Alter noch dabei zu sein. Dieser tragische Unfall hat auch in mir sehr viel Anteilnahme ausgelöst.

Ich möchte aber doch auf die Disziplinlosigkeit und die auf ihr Recht pochenden Radler hinweisen und ihnen raten, doch einmal anzuhalten, wenn die Situation es erfordert. Ich mache es in jedem Fall, so wie eine Dame im NWZ-Artikel zitiert wird: „Ich verzichte erstmal grundsätzlich auf meine Vorfahrt, suche den Blickkontakt zum Lkw-Fahrer und warte am Straßenrand.“

Jeden Tag begegnen mir Radfahrer, die eine Rücksichtslosigkeit an den Tag legen, die nicht mehr zu beschreiben ist. Auf der falschen Seite zu fahren ist für viele Radler zur Gewohnheit geworden und dann noch ohne Licht und dunkle Kleidung!

Die getrennten Überwege für Fußgänger und Radfahrer werden von beiden wie selbstverständlich nicht beachtet. (...)

Ich frage mich, wo führt das hin: Immer größere und breitere Radwege fordern, und die Disziplin vieler Radler bleibt auf der Strecke.

Ich habe auch den Artikel auf der ersten Seite und auf Seite 30 der NWZ heute gelesen, wo fitte Schüler bei der Jugend-Kampagne „Fahr-Rad“ ausgezeichnet wurden. Das ist sehr zu begrüßen.

Aber nicht nur das Radfahren und die geleistete Kilometerzahl ist wichtig, auch das Verhalten im Straßenverkehr sollte immer wieder angesprochen und gelehrt werden.

(...) Ich liefere zweimal die Woche in einem Caddy Milch, Käse, Yoghurt und Quark (...) aus: Auch ich habe mit diesem Fahrzeug sehr oft Radfahrer, die sich im sogenannten „toten Winkel“ befinden.

Rita Wilkens
Oldenburg

Wie viele weiße Räder müssen noch als stumme Mahnmale an der Kreuzung Bremer Straße/Ecke Schützenhofstraße stehen, bis endlich eine Lösung im Sinne der Radfahrer/innen getroffen wird. Eigene Grünphasen für Fußgänger und Radfahrer jetzt und nicht erst, wenn die Polizei diese gefährliche Kreuzung als Unfallschwerpunkt einstuft!

Karin Wirtz
Oldenburg

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