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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

„Reichsbürger“ prügelt am Hauptbahnhof auf Polizisten ein

01.06.2017

Oldenburg Ein mit Haftbefehl gesuchter mutmaßlicher „Reichsbürger“ hat sich am Dienstagnachmittag im Hauptbahnhof Oldenburg eine Auseinandersetzung mit einer Streife der Bundespolizei geliefert.

Der 23-jährige Deutsche hatte offenbar bewusst die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten erweckt, da er vor den Augen der Gesetzeshüter mehrfach die Hausordnung im Hauptbahnhof missachtete.

Ein sachliches Gespräch mit dem 23-Jährigen über die offensichtliche Provokation war aber nicht möglich. Er machte verwirrte Aussagen und verweigerte mehrmals die Angaben zu seiner Person. Stattdessen erklärte der 23-Jährige, er würde den Staatsapparat in seiner derzeitigen Form nicht anerkennen.

Als der Mann mit zur nahen Dienststelle der Bundespolizei genommen werden sollte, sperrte der 23-Jährige sich massiv dagegen indem er mehrfach nach den Beamten trat und sich mit den Fäusten zur Wehr setzte. Der wild um sich schlagende Mann wurde überwältigt und gefesselt. Die Beamten wurden dabei nicht verletzt.

Der 23-Jährige steht nach eigenen Angaben den sogenannten „Reichsbürgern“ nahe.

Bei der Durchsuchung des Rucksacks des 23-Jährigen wurden sechs Plastiktütchen mit rund 10 Gramm Marihuana gefunden.

Außerdem bestand gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Der 23-Jährige hatte sich geweigert die Geldbuße für eine Ordnungswidrigkeit zu bezahlen. Aus diesem Grund hatte das Amtsgericht gegen den Mann eine zweitägige Erzwingungshaft angeordnet. Nach einer Blutprobe wurde der Mann im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Den 23-jährigen Deutschen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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