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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

30-jährige Oldenburgerin zu Geldstrafe verurteilt

16.06.2017

Oldenburg Körperlicher Widerstand gegen Polizeibeamte ist an der Tagesordnung. Was die Beamten aber mit einer 30-jährigen Oldenburgerin erleben mussten, dürfte in Erinnerung bleiben. Die Frau war den Beamten bei einem Einsatz am Lappan äußerst respektlos entgegengetreten und hatte einen Beamten auch verletzt. Dafür ist sie zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichtes hat das Landgericht in zweiter Instanz bestätigt.

In der Tatnacht gegen vier Uhr hatte die Angeklagte mit ihren Freundinnen am Lappan gesessen. Sie konnten dann beobachten, wie mehrere Polizeibeamte Autos kontrollierten. Die Angeklagte fühlte sich berufen, deren Arbeit zu kommentieren.

Zunächst reagierten die Beamten nicht. Als die Provokationen aber nicht endeten, erteilte die Polizei der Frau einen Platzverweis. Doch die 30-Jährige folgte dieser Aufforderung nicht. Die Beamten wollten dann ihre Personalien feststellen, doch sie weigerte sich. Sie müsse ihre Personalien nicht angeben.

Es nutzte ihr nichts, die Frau musste mit zur Wache. Jetzt gingen die Widerstandshandlungen aber erst richtig los. Die Angeklagte hatte die Beamten den Feststellungen zufolge geschlagen und getreten, ein Polizist war am Finger verletzt worden.

Über die Respektlosigkeit den Beamten gegenüber zeigten sich die Richter mehr als überrascht. Widerstandshandlungen von Betrunkenen sind keine Seltenheit. Die nicht vorbestrafte Angeklagte, die einen bürgerlichen Hintergrund haben soll, war aber nüchtern gewesen. Umso verwerflicher empfand das Gericht das Verhalten der 30-Jährigen.

Gegen das Amtsgerichts-Urteil hatte sie Berufung eingelegt. Sie fühlte sich zu hart bestraft. Die Berufungskammer unter Vorsitz von Richter Alexander Wiebe sah das aber keineswegs so. Die Berufung der Angeklagten wurde deswegen auch verworfen.

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