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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

BILANZ: Schlimme Serie bei Radler-Unfällen

31.01.2007

OLDENBURG Gestern krachte es schon wieder. Ein Radler war, ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn gefahren.

Von Rainer Dehmer OLDENBURG - Die Serie der Radfahrer-Unfälle reißt nicht ab: Gestern ist schon wieder ein Mann von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sorgen bereitet der Polizei der Hergang des Zusammenstoßes auf der Alexanderstraße. Denn auch diesmal war der Radfahrer, ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn gefahren.

In den vergangenen sechs Wochen notierte die Polizei 33 Unfälle mit verletzten und getöteten Radfahrern. An der Donnerschweer Straße war Mitte Dezember ein 36-Jähriger von einem abbiegenden Laster überrollt und getötet worden. Zehn Radler zogen sich schwere Verletzungen zu. Laut Statistik sind in einem solchen Zeitraum nur drei bis vier Schwerverletzte üblich.

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In gut einem Viertel der Fälle verschuldeten die Radfahrer die Unfälle selbst. Hierzu zählt nach Erkenntnissen der Polizei auch der 24-Jährige, der gestern gegen 9.20 Uhr von der Parkplatz-Ausfahrt des Schulzentrums Alexanderstraße gekommen war und dann versucht hatte, die Fahrbahn zu überqueren. Dabei übersah er ein stadtauswärts fahrendes Auto. Der 65-jährige Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, weil er den 24-jährigen zu spät sah. „Der junge Mann war hinter einem am Straßenrand parkenden Lieferwagen hervorgekommen“, berichtet Peter Gerstenberg, Leiter des Unfalldienstes der Polizei. Etwa fünf Meter weit sei der 24-Jährige durch die Luft geschleudert worden. Im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte eine Kopfverletzung und diverse Knochenbrüche.

Für Gerstenberg ist unerklärlich, wie sich der Radfahrer durch sein unachtsames Verhalten in Lebensgefahr bringen konnte. „Und das war in jüngster Zeit leider kein Einzelfall“, sagt er.

Auch der Fahrradclub ADFC weiß keine Erklärung. „Da ist man ratlos“, gesteht ADFC-Sprecher Gernot Lucks. Fehlverhalten gebe es aber in allen Verkehrsteilnehmergruppen.

Teilweise, so hat die Polizei festgestellt, waren die bei Unfällen verletzten Menschen auch ohne Licht am Rad gefahren. „Hier werden wir reagieren“, deutet Polizeisprecher Sascha Weiß weiteren Kontrollen an. Einen Beleg für diese Notwendigkeit bekamen die Beamten erst am Montagabend. Bei einer einstündigen Kontrolle im Bereich Uhlhornsweg/Quellenweg wurden 22 Radfahrer ohne Licht angehalten.

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