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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Schläger vom Lappan an mehreren Angriffen beteiligt

26.07.2016

Oldenburg Wichtiger Ermittlungserfolg der Polizei: Zwei 23 und 28 Jahre alte Asylbewerber aus Nordafrika, die in der Nacht zu Sonntag gemeinsam mit drei weiteren Männern aus Algerien und dem Irak auf drei Passanten nahe des Lappans einschlugen (NWZ  berichtete), sind auch für den Überfall auf eine 19-jährige Frau am Dienstag in der Lange Straße verantwortlich. „Diese beiden Täter waren bei allen Angriffen die Haupttäter“, so Polizeisprecher Stephan Klatte zur NWZ .

Die Opfer – darunter ein 35-jähriger Marokkaner und ein 29-jähriger Libanese, der den ersten Angriff schlichten wollte – wurden leicht verletzt, heißt es im Polizeibericht. Die drei weiteren Angreifer, allesamt zwischen 18 und 24 Jahre alt, seien bislang polizeilich noch nicht aufgefallen, heißt es. Die Täter stammen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Blankenburg und wurden nach dem Verhör auch dorthin zurück gebracht, sie stehen damit nicht unter städtischer Aufsicht. Ob die Landesaufnahmebehörde eine Verlegung der Täter in eine andere Aufnahmestelle vornimmt, sei noch nicht entschieden, so deren Leiter Klaus Siems.

Straftaten in Oldenburg: „Aggressive Täter werden sofort verlegt“

Derweil hat die Oldenburger CDU bereits auf die Vorfälle reagiert und in einer Mitteilung „Null-Toleranz“ wie auch die „sofortige Abschiebung straffälliger Asylbewerber“ gefordert. „Das Asylrecht ist uns wichtig und wir sind gerne bereit, Kriegsflüchtlingen zu helfen“, so deren Kreisvorsitzender Michael Eggers, „wer hier aber unseren Schutz und unsere Hilfsbereitschaft ausnutzt, muss gehen.“ In den Sozialen Medien hatte der von der NWZ  berichtete Vorfall für reichlich Aufruhr gesorgt.

Statistik: Flüchtlinge nicht krimineller als übrige Bevölkerung

Im Sekundentakt forderten Kommentatoren Stadt und Land zu Maßnahmen gegen die aufkommende Gewalt vor allem durch Asylbewerber auf. Im Extremfall ging die Wut bis zum mehr oder minder direkten Aufruf zur Lynchjustiz.

Thomas Weber, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, relativierte im NWZ -Gespräch am Montag: „Es sind nur ganz wenige, die aber häufiger auffallen“, sagte er. Hier müsse entgegengewirkt werden. Das vor allem zeitnah. Denn das Stadtfest mit vermutlich 300 000 Besuchern wird in wenigen Wochen gefeiert, auch der Kramermarkt steht bevor.

Großveranstaltungen, bei denen die Polizei auf mehr und intensivere Einsätze sowie die Unterstützung der Bereitschaftskollegen eingestellt ist. Mit der Stadt werde zeitnah über veränderte Sicherheitskonzepte gesprochen, heißt es. Dem Vorwurf, die eigene Präsenz in der Innenstadt sei zu gering, widerspricht Weber: „Wir haben bereits aufgestockt und sind ausreichend vertreten.“

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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