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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Die wichtigsten Antworten zum Stauwochenende

02.03.2017

Oldenburg Es ist wohl die Ruhe vor dem Sturm: Autofahrer, die rund um Oldenburg auf den Autobahnen 28, 29 und 293 unterwegs sind, haben entlang der Baustellen die Hinweisschilder, Baken und Arbeiter in ihrer orangefarbenen Kluft bemerkt. Sie sind Boten der umfangreichsten Infrastruktur-Maßnahme, die den Verkehrsteilnehmern in den kommenden zwei Jahren alles abverlangen wird. Auch sonst wird auf Oldenburgs Wegen massiv gebaut. Hier noch mal die wichtigsten Maßnahmen auf einen Blick.

Wann geht`s los?
-  A293: Zwischen Freitag, 17. März, um 16 Uhr und Montag, 20. März, 4 Uhr morgens wird der Autobahnbereich rund um die Alexander-straße vollgesperrt.

-  Bahnübergang Alexanderstraße: Die Deutsche Bahn nutzt die Stilllegung des Verkehrs auf der Alexanderstraße, um in derselben Zeit die längst fällige Sanierung des Übergangs vorzunehmen. Auf den durchfahrenden Bahn-Verkehr sollen die Arbeiten keinen Einfluss haben.

Warum wird erneuert?
In einer bundesweiten Statikprüfung wurden dem 46 Jahre alten Brückenbauwerk (je Fahrtrichtung eine Brücke) mangelnde Tragfähigkeitsreserven attestiert. Würden ausschließlich Pkw darüber fahren, wäre dies auf Jahrzehnte problemlos geblieben. Da dort aber täglich viele, schwer beladene Lkw mit großen Teilen von Maschinen, Turbinen und Windkraftanlagen an Bord unterwegs sind, müssen die Brücken erneuert werden.

Wie läuft das ab?
Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr lässt durch die beauftragten Bauunternehmen zunächst das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Nord abtragen und anschließend bauen. Bis Jahresende 2017 soll diese Brücke freigegeben werden. 2018 soll die neue Brücke in Richtung Süden entstehen.

Was kostet das?
Für die gesamte Baumaßnahme wurden insgesamt 10 Millionen veranschlagt. Die Planungen sehen einen Zeitraum von zwei Jahren bis Ende 2018 vor.

Wo fließt der Verkehr?
Während der Arbeiten wird der Autobahn-Verkehr über das andere Teilbauwerk jeweils einspurig in beide Richtungen geführt. Alle Abbiege-Möglichkeiten (Auf- und Abfahrten) sollen bestehen bleiben. Großräumige Umleitungen sind nicht vorgesehen. Autofahrer, Busse, Radfahrer und Fußgänger müssen sich auf der Alexanderstraße mit dem Platzangebot einschränken, sollen aber laut Behörde „gesichert geführt“ werden.

Wo gibt` Staus?
Während der Vollsperrung vom 17. bis 20. März erwarten die Experten Staus und massive Behinderungen auf der A293 zwischen Etzhorn in südlicher Richtung bis zur Ausfahrt Nadorst. Von dort kann über die K347/L865 nach Osten auf die A29 – oder am besten gleich über das Nordkreuz – gefahren werden.

In Richtung Norden kommen Autofahrer auf der A28 an dem Wochenende bis zum Westkreuz. Die Fahrt in den Norden sollte in dieser Zeit generell über das Ostkreuz und die A29 stattfinden.

Oliver Schulz
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2094