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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Börsianer und Mediziner

25.03.2019

Die Gewinner stehen fest: Mehr als 1180 Schülerinnen, Schüler, Studentinnen und Studenten aus dem Oldenburger Land haben sich mit 370 Depots elf Wochen lang mit Börsenfragen beschäftigt und das dynamische Börsengeschehen hautnah erlebt. Nun wurden die Sieger geehrt – viele Oldenburger kamen weit nach vorne.

Zu Beginn des Spiels bekam jedes Team 50 000 Euro (100 000 Euro für Studententeams) fiktives Startkapital, um damit Wertpapiere zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen.

Politische Ereignisse wie die Brexit-Verhandlungen und der Wirtschaftskurs der USA wirkten sich auf die Kurse aus. Der Spielverlauf war durch viel Bewegung am Aktienmarkt und auch durch Kursverluste für die Teilnehmer gekennzeichnet. Wegen der angespannten Börsensituation konnten nur sieben Prozent der Teilnehmer einen Depotgewinn verzeichnen.

Auch in der Nachhaltigkeitsbewertung zeichneten sich in der kurzen Spielzeit nur moderate Gewinne ab.

Am erfolgreichsten unter den Oldenburger Schülern haben das Joost Fooken, Jan Gröblinghoff, Daniel Kidrowski und Jan Meibers vom Alten Gymnasium Oldenburg (AGO) mit ihrer Spielgruppe „Team-Schnitzel“ getan. Es gelang ihnen, trotz der angespannten Börsensituation während der Spielzeit, Gewinne zu erzielen und am Ende einen Depotwert von 51 867,93 Euro zu erreichen. Sie belegten LzO-weit Platz 4 in ihrer Wertung.

Daneben freuten sich die Teilnehmer der Spielgruppe „Die Whatsapp-Gruppe“ über den 9. Platz in der Wertung. In der Nachhaltigkeitswertung, in der besonders nachhaltige Anlagestrategien prämiert wurden, belegte das Team „Fornutls-Ded“ (Herbartgymnasium) Platz 3, das Team „47pepe“ Platz 5 und das Team „TT-Man Brothers“ Platz 6 (beide AGO).

Unter den 42 Studentengruppen ist das in Oldenburg Daniel Litau von der Universität am besten gelungen. Sein Depotwert stieg um knapp zwei Prozent. Weitere Preise gingen unter anderem an Jan Bruns (Team „Trading 24“), Marc Thomes (Team „Marc Thomes“), beide Jade-Hochschule und Helena Zeis (Team „Arschgeige“, Uni Oldenburg).

Andreas Langer, stv. Direktor des Privatkundengeschäfts der LzO in Oldenburg, dankte den Schulleitungen sowie den und Lehrern für die pädagogische Unterstützung, ohne die eine erfolgreiche Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.

Pius baut Forschung aus

Rund 120 Gäste haben im Schloss an der Einführungsveranstaltung von Prof. Dr. Stefan Schrader als Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde am Pius-Hospital und Professor für Ophthalmologie an der Universität teilgenommen. Im Mittelpunkt standen Beiträge zur Behandlung von Augenoberflächenerkrankungen und Ansätze der minimal- bis maximalinvasiven Hornhauttransplantation und -Prothetik.

Neben Professor Schrader sprachen Privatdozentin Dr. Christina Jacobi aus Hamburg, Privatdozent Dr. Felix Treumer, Universitätsaugenklinik Kiel, und Dr. Thomas Lischka aus Hamburg.

Das Pius wolle die Forschung speziell im Bereich der Hornhautchirurgie vorantreiben und ein Forschungslabor für experimentelle Ophthalmologie aufbauen, kündigte Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink an.

Das Pius biete das breite Spektrum der ambulanten und stationären Patientenversorgung im Nordwesten auf universitätsmedizinischem Niveau. Dies umfasse Hornhautchirurgie sowie die Behandlung von Glaukomerkrankungen, die Strabologie und Neuroophthalmologie sowie die vitreoretinale Chirurgie bei Erkrankungen der Netzhaut, so Stefan Schrader über seine Pläne.

Schrader hat Humanmedizin an der Universität Lübeck studiert und dort 2005 promoviert. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem an das Institute of Ophthalmology am University College London. Hier erwarb er mit einer Dissertation zum Thema Gewebeersatz für die Bindehaut des Auges den Titel „Doctor of Philosophy“ (PhD).

Nach seinem Wechsel an die Uniklinik für Augenheilkunde Düsseldorf übernahm Schrader 2012 leitende Funktionen als Oberarzt und habilitierte sich 2013 im Fach Augenheilkunde. 2014 erhielt er eine Lichtenberg-Stiftungsprofessur für Regenerative Medizin der Augenoberfläche und Adnexe.

Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Lions Hornhautbank Nordrhein-Westfalen und 2016 die Leitung des klinischen Schwerpunkts Hornhauterkrankungen.

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