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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Borkum, Globus und Blühwiese

18.07.2019

„Ab auf die Insel“ war einer der Höhepunkte anlässlich des 175-jährigen Bestehens, das das Herbartgymnasium in diesem Jahr feiert: Zum Abschluss des Schuljahres starteten alle 800 Schüler, Lehrer und Mitarbeiter mit 18 Bussen nach Borkum. Die Klassenleitungen hatten zahlreiche Aktivitäten vorbereitet – Sport, Strandspiel, Inselmuseum und vieles mehr – von morgens bis in den späten Abend herrschte „prächtige Stimmung“, sagt Schulleiter Günter Tillmann.

Nach Höhepunkten wie Ausstellung, Jubiläumsrevue und Inselfahrt findet am 13. September die große Jubiläums-Abschlussfeier statt.

Vier Meter hoher Globus

Am Freitag, 2. August, stellt der Ausbildungsbereich „aqua“ (Ausbildung, Qualifizierung, Arbeit) der Gemeinnützigen Werkstätten den in einem Projekt entstandenen fast vier Meter hohen Globus im Park der Gärten aus.

Schon 2013 hatten ebenfalls Metallfeinbearbeiter-Azubis des Bereichs „aqua“ zwei Weingläser im XXL-Format für den Park gefertigt – aus 680 Metern Metalldraht. Die Objekte sind seitdem Teil der schön gestalteten Anlage.

In diesem Jahr hat sich Ausbilder Maik Ellberg etwas ganz Besonderes ausgedacht. Von März bis Ende Juni entstand in den „aqua“-Hallen der riesige Globus mit maßstabsgetreuen Kontinenten. Diesmal wurden 300 Meter Stahlstangen verbaut. Der Globus wiegt 300 Kilo.

„Wegen der Größe musste man sich ganz besonderen Herausforderungen stellen“, sagt Ellberg. Zunächst wurde ein Gestell gebaut, das den Globus an der Erdachse tragen sollte. Nach und nach wurden Äquator und dann weitere Breiten- und Längengrade zusammengeschweißt. Die Kontinente mussten danach in Streifen geschnitten werden, um sie an die Erdkrümmung anzupassen.

Aufgrund der Größe muss der Globus nun zunächst in vier Teile zerschnitten und darauf im Park der Gärten wieder montiert werden.

Naturnaher Schulhof

Eine Blühwiese für Natur und praxisnahen Unterricht ist neuerdings – zusätzlich zum Schulteich – Teil des Schulhofes der Schule Borchersweg. Der riesige und naturnahe Pausenhof bot sich dafür an, und gewonnen werden konnte für das Projekt die Firma Cassens, die mit 3000 Euro die Umsetzung finanzierte.

„Wir sind ja quasi Nachbarn der Schule und freuen uns, dass es jetzt hier mitten in Tweelbäke eine gut geschützte Oase für Insekten und Vögel gibt“, sagt Cassens-Geschäftsführer Torsten Schneermann, der selbst im Juli ein Bienenvolk auf dem Firmengelände ansiedelt. Das Expertenwissen für Blühwiese und Teich steuerte der Naturschutzbund (Nabu) bei. Flankiert wurde die Arbeit des Schul-Arbeitskreises „Tiergestützte Pädagogik“ u.a. durch den Bau zahlreicher Insektenhotels und die Sanierung des Teichs.

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