Oldenburg - Ein lauter Knall war Samstagnacht in Oldenburg und bis ins Ammerland zu hören und brachte Fensterscheiben im Umfeld zum erzittern. Grund war ein Brand, der um 23 Uhr auf einem Firmengelände im Oldenburger Stadtteil Alexandersfeld ausgebrochen war. „In einem Schuppen gelagerte Propangasflaschen explodierten im Feuer“, erklärte Feuerwehrsprecher André Heitkamp. Die Berufsfeuerwehr Oldenburg und die Freiwillige Feuerwehr Ofenerdiek seien mit 25 Kräften im Einsatz gewesen. „Die Flammen haben auf eine Böschung übergegriffen, die Bahnstrecke musste deshalb für kurze Zeit gesperrt werden“, berichtet er. Insgesamt sei die Lage aber schnell unter Kontrolle gewesen. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht ermittelt.

Symbolbild

LAUTE DETONATION IN ALEXANDERSFELD Lagerschuppen auf Firmengelände in Brand geraten

Oldenburg

Fast zeitgleich mussten die Kameraden Samstagnacht noch zu einem weiteren Einsatz ausrücken. Auf dem Fliegerhorstgelände war ein großer Haufen Holzhackschnitzel in der Nähe der Gaustraße in Brand geraten.

„Die Lagerfläche für die Hackschnitzel war 30 mal 20 Meter groß“, so Heitkamp. In Brand geraten waren sechs Meter an der Stirnseite. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Oldenburg auch die Freiwillige Feuerwehr Metjendorf. Das Löschwasser musste im Pendelverkehr mit Tankwagen von der Alexanderstraße geholt werden. Beendet war der Einsatz von Seiten der Feuerwehr um 2.45 Uhr.

Das THW war anschließend mit Räumfahrzeugen vor Ort, um den Haufen abzutragen. Eine solche Maßnahme geschieht aus Sicherheitsgründen, um mögliche Glutnester zu lokalisieren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Warum die Hackschnitzel in Brand geraten sind, wird noch ermittelt. „Das Material befand sich in einem eingezäunten Bereich“, teilte die Polizei mit.

Friederike Liebscher
Friederike Liebscher Redaktion Oldenburg