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Umschulung: Lokführer/in per Quereinstieg

13.04.2021

Braunschweig /Oldenburg Nur langsam realisiert er die Worte, die ihm seine Vorgesetzte gerade gesagt hat: Kündigung. Arbeitslosigkeit. Kein Geld mehr.

Ein paar Tage später: Wie jeden Morgen schlägt er die Nordwest-Zeitung auf. Es ist Dienstag und schnell gelangt er zum Kleinanzeigenteil. „Quereinstieg als Triebfahrzeugführer*in mit 100 % Übernahmegarantie!“ Interessant! Vielleicht wird ja doch wieder alles gut werden.

Quereinstieg als neue Chance

Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Die Corona-Krise zeigt dies deutlich. Viele Branchen sind von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie betroffen. Auszubildende, Studierende und Festangestellte haben ihren Job verloren. Von jetzt auf gleich fehlt Geld, was monatlich benötigt wird. Lokführer/innen, genauer gesagt, Triebfahrzeugführer/innen sind besonders gefragte Fachkräfte. Auch in diesen Zeiten.

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Die Norddeutsche Eisenbahnfachschule (NEF) ist im norddeutschen Raum eines der führenden Unternehmen für eisenbahnspezifische Fachkräfte. Die Weiterbildung zum/zur Lokführer/in bildet den Schwerpunkt. „Im Gegensatz zur klassischen betrieblichen Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert, bietet die NEF eine DEKRA-zertifizierte „verkürzte Verwendungsausbildung“, die sich an Quereinsteiger aus allen Branchen richtet“, erzählt Jörg Winkelmann, Marketing Manager des Unternehmens.

Voraussetzungen und Finanzierung

Das Angebot der NEF richtet sich an arbeitssuchende Quereinsteiger/innen, die mindestens 20 Jahre alt sind und einen Schul- oder Berufsabschluss vorweisen können. Jedes Geschlecht aller Nationalitäten, ab dem Sprachniveau B2, sowie Ü-50-Bewerber sind ausdrücklich willkommen. Die Bewerber/innen müssen körperlich und psychisch für diesen Beruf geeignet und bereit sein im Schichtdienst zu arbeiten.

Bedarfsträger wie die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Rentenversicherung, die Bundeswehr und die Berufsgenossenschaft sind mögliche Ansprechpartner für eine Kostenübernahme der Weiterbildung.

Die Ausbildung dauert 11,5 Monate und erfolgt theoretisch und fachpraktisch. „Erstes theoretisches Wissen kann direkt am Bahnsimulator ’Zusi’ vertieft werden“, sagt Heiko Luers, Ansprechpartner am Standort Oldenburg.

Die Hauptaufgabe als Triebfahrzeugführer/in ist; Fahrgäste und Güter zu transportieren. Sie fahren Regionalbahnen, S-Bahnen oder Triebfahrzeuge im Güter- und Fernverkehr und tragen die Verantwortung für eine qualitätsgerechte und sichere Durchführung der Fahrten. Überdies sollen sie kleine technische Störungen erkennen, beurteilen und beseitigen können.

Am 5. Mai beginnt ein neuer Ausbildungskurs am Standort Oldenburg. Ansprechpartner: Heiko Luers, 0441/ 77 06 30 03, h.luers@meineZUGunft.de. Weitere Infos finden Sie unter www.meineZUGunft.de.

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