Bürgerfelde - Abwechslungsreiches und ausgewogenes Training an der frischen Luft – der Trimm-Dich-Pfad im Großen Bürgerbusch bietet dafür die idealen Voraussetzungen. Vor allem jetzt in der Coronazeit, in der die Fitnessstudios geschlossen bleiben müssen, stellen die abwechslungsreichen Stationen für viele Sportler einen guten Ersatz zu ihrem gewohnten Training dar. Einige dieser Stationen sind mittlerweile allerdings abgenutzt und in sehr schlechtem Zustand.
Sehr beliebt
Das weiß auch Jasmin Botica. Die Oldenburgerin ist oft vor Ort und schätzt das Angebot. „Leider sind einige Stationen schon länger nicht mehr nutzbar“, sagt sie. An einigen Geräten fehle das nötige Zubehör, Seile seien beispielsweise abgerissen. Eine der neun Stationen sei so abgenutzt gewesen, dass sie komplett entfernt wurde. „Das ist schade,“ sagt sie. Denn der Pfad werde sehr gut genutzt.
Viele Sportler nutzen den Pfad auch in Verbindung mit der einen Kilometer langen, beleuchteten Laufstrecke. „Es ist eigentlich immer etwas los. Im Sommer sind hier auch viele Schulklassen vor Ort“, sagt Jasmin Botica.
Der Trimm-dich-Pfad wurde bereits im Jahr 1975 nach den Richtlinien des Deutschen Sportbundes angelegt. Vor etwa fünf Jahren wurden die verschiedenen Stationen und Geräte mit Anleitungsschildern versehen. Seitdem ist hier allerdings nichts mehr passiert.
Neue Stationen geplant
Jetzt gibt es eine gute Nachricht für alle Trimm-dich-Pfad-Nutzer: Die Stadt teilt mit, dass voraussichtlich noch in diesem Sommer die neun Stationen ersetzt werden sollen. Für die Erneuerung geht die Stadt von Kosten in Höhe von etwa 65000 Euro aus. Der Fachdienst Stadtgrün Planung und Neubau, der den Pfad unterhält, erstelle hierfür momentan die Planung. „Es ist angedacht, die Holzgeräte durch stabilere Stahlgeräte auszutauschen“, sagt Stadtsprecher Stephan Onnen. Die einzelnen Stationen sollen dabei sportphysiologisch aufeinander abgestimmt sein.
Fans des Trimm-dich-Pfades und des Großen Bürgerbusches wie Jasmin Botica freuen sich über diese Neuigkeit. „Das ist wirklich toll“, findet die Oldenburgerin.
