Oldenburg/Groningen - Eine Delegation aus zehn Bürgervereinen der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (AStoB) hat unter der Leitung des Vorsitzenden Harald Götting den Siedlerrat der niederländischen Partnerstadt Groningen besucht. Das von Maria Bollerslev (Vorsitzende des Bürgervereins Kreyenbrück und Bümmerstede) mit finanzieller Unterstützung der Oldenburger Wirtschaftsförderung organisierte Zusammentreffen im Gemeindezentrum des Stadtteils Hoogkerk war für beide Seiten sehr interessant.
Drei der insgesamt 40 verschiedenen Groninger Stadtteilvertreter berichteten über ihre Arbeit. In dem Zusammenschluss sind Nachbarschafts- und Siedlungsvereine, Siedlerrat, Bewohnerorganisationen und andere Zwischenformen zusammengefasst, die je nach Größe neben einem Basisbeitrag städtische Zuschüsse nach der Anzahl der Stadtteileinwohner erhalten, um damit arbeiten zu können.
Harald Götting stellte in seinem Referat die ehrenamtliche Arbeit der in 16 Oldenburger Bürgervereinen organisierten (insgesamt etwa 5500) Mitglieder heraus, die ohne irgendwelche Zuschüsse geleistet werde, was die Oldenburger unabhängig mache. Da der Stadtteil Hoogkerk mit dem Spitznamen „Mouskoolstronken“ (= Grünkohlstrünke) genannt wird, lud Götting die Niederländer zu einem Gegenbesuch mit Grünkohltour ein.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte eine Stadtführung in der Groninger Innenstadt, die in der kürzlich eröffneten Oldenburger Botschaft „Ambassade Oldenburg & Bremen“ in der Brugstraat 30 endete.
