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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Der Mensch im Zentrum

07.12.2018

Große Ehre für Farschid Ali Zahedi: Der Vorsitzende des Vereins Werkstattfilm wurde im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Mit Dokumentarfilmen und Ausstellungen engagiert sich Zahedi für die kritische Aufarbeitung der Regionalgeschichte. In seinen Arbeiten geht es ihm darum, die Würde eines Menschen zu zeigen und ihn für andere verstehbar und erlebbar zu machen. Häufig orientiert er sich an Biografien einzelner oder ganzer Gruppen, an ihrer Geschichte, ihren Lebenszusammenhängen und Brüchen, die sie erfahren mussten.

Der gebürtige Iraner wurde selbst sowohl vom Schah-Regime als auch danach unter den Ayatollahs politisch verfolgt und inhaftiert. Der Journalist floh aus dem Iran nach Oldenburg, wo er erst Asyl fand und später deutscher Staatsbürger wurde. In Deutschland traf er auch auf Menschen, die wie er hier nicht geboren wurden oder deren Eltern zugewandert waren. Viele von ihnen sind Verfassungspatrioten. Das Grundgesetz ist ihnen eine Heimat, auf die sie stolz sind und für die sie mit allen ihren Fähigkeiten eintreten.

Mit Unterstützung der Bundesstiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung und Zukunft) hat Farschid Ali Zahedi begonnen, in Oldenburg lebende Flüchtlinge in die Geschichte der Stadt einzuführen und dabei auch die dunklen Seiten wahrzunehmen und denen die Würde wiederzugeben, denen sie von den Nazis und ihren Mitläufern genommen wurde. Ausgrenzung, Demütigung und Mord, aber auch die – seltenen – Fälle von Mut und Mitmenschlichkeit werden anschaulich und Teil der Stadtgeschichte. Mit diesem Wissen und der jeweils eigenen Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen mit dieser und ihrer Geschichte haben sie nun begonnen, stadtgeschichtliche Führungen in ihren jeweiligen Sprachen anzubieten. Sein Projekt wurde im Rahmen der Ordensverleihung in Berlin vorgestellt.

Neuer alter Vorstand

Mit großer Beteiligung hat im Proberaum 1 des Oldenburgischen Staatstheater die Jahreshauptversammlung der Volksbühne Oldenburg stattgefunden. Neben den Geschäfts- und Kassenberichten hat der Intendant des Oldenburgischen Staatstheaters über vergangene Ereignisse und zukünftige Planungen des Theaters berichtet. Nach den erfolgreichen Wahlen, bei der Vorstand wiedergewählt wurde, berichtete Stephanie Twiehaus über ihre Arbeit als Dramaturgin im Oldenburgischen Staatstheater.

Ein Gewinn für alle

Die CDU Oldenburg Stadt ließ auf ihrer Weihnachtsfeier im Weintresor in der ehemaligen kaiserlichen Post das aufregende Jahr 2018 Revue passieren. Den Höhepunkt des Abends bildete die bereits zum dritten Mal stattfindende Tombola. Christoph Baak organisierte mit Hilfe namhafter Oldenburger Firmen und Einzelpersonen viele hochwertige Preise – darunter ein nagelneues E-Bike und einen Rasenmäher – und übernahm die Moderation. Am Ende der Veranstaltung war klar: 1500 Euro Erlös aus der Tombola können den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bahnhofsmission für ihre Arbeit überreicht werden.

Preis fürs Bauchgefühl

In Hannover zeichnete die Niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann innovative Projekte rund um die Themen Gesundheit und Prävention mit dem Gesundheitspreis des Landes aus. Zu den Preisträgern gehört auch das Projekt „Mädchenklub – Bauchgefühle durch soziale Medien“ des Mädchenhauses Oldenburg. „Der Mädchenklub spricht in regelmäßigen Treffen sensible Themen wie Körperwahrnehmung und Ernährungsverhalten an, die durch die sozialen Medien immer mehr an Bedeutung gewinnen“, sagte Reimann. „Pädagogen beantworten Fragen und vermitteln wichtige Werte wie Selbstbewusstsein und Wertschätzung. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür, warum junge Mädchen zu starken Frauen heranwachsen. Das Projekt zeigt uns, wie wichtig Wissen und menschliche Beziehungen für eine gesunde Lebensführung sind.“

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