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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Forschung: Der schnellste Weg zum Erfolg

07.02.2017

Oldenburg /Kalifornien Studenten der Carl von Ossietzky Universität und der Hochschule Emden/Leer sind wieder dabei, beim internationalen Wettbewerb „Hyperloop“. Ziel ist es, eine schwebende Kapsel durch eine Röhre zu schießen. Überzeugen können die Teilnehmer auf der Teststrecke mit Geschwindigkeit.

Ausgeschrieben ist der Konstruktionswettbewerb von SpaceX, einem kalifornischen Raumfahrtunternehmen, dessen Gründer kein Geringerer ist als der Tesla-Chef und Paypal-Erfinder Elon Musk. Seine Vision vom „Hyperloop“ ist ein Transportmittel, das Passagiere in einer Art Kapsel durch eine Röhre schickt – mit bis zu 1300 Kilometern pro Stunde. So schnell wie ein Flugzeug und so komfortabel wie ein Zug könnte es zunächst auf der Strecke Los Angeles und San Francisco Pendlern das Reisen erleichtern. Um dieses Projekt voranzutreiben, schreibt er einen Wettbewerb aus. Studenten aus aller Welt versuchen jetzt, sich hier einen Namen zu machen. So auch die 20 Studenten und zwei Studentinnen des Studiengangs „Engineering Physics“ der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg.

Im vergangenen Jahr fand der Wettbewerb erstmalig statt. Das Team „Hyperpod“ Emden/Oldenburg war bis in die letzte Runde gekommen und flog in die USA als eines von 120 weiteren Teams, insgesamt angetreten waren sogar 700. Auf eigene Initiative hatten die Studenten die Teilnahme am Wettbewerb vorgeschlagen und ein Konzept entwickelt (NWZ  berichtete).

Seit Oktober vergangenen Jahres ist ein zweiter Wettbewerb eröffnet, zu dem die Teilnehmer im kommenden Sommer mit echten Prototypen in Kalifornien gegeneinander antreten sollen. Bevor das Team mit dem Bau der Kapsel beginnen kann, muss es die Jury ein letztes Mal mit dem vollständigen Konzept überzeugen. Vier Wochen haben sie dafür jetzt noch Zeit.

Bis dahin ist viel zu tun, kündigt Teamleiter Alejandro Delgadillo an: „Wir müssen den Pod noch leichter machen.“ 150 Kilo schwer, über zwei Meter lang und etwa 400 Kilometer pro Stunde schnell soll der Proto-Pod werden. „Der wird schneller als ein Formel-Eins-Auto“, beteuert Professor Thomas Schüning. Er betreut das Projekt zusammen mit Professor Walter Neu. Sie sehen hohe Chancen für das Hyperpod-Team Oldenburg/Emden. „Sie haben gute Grundideen und sind sehr engagiert“, sagt Neu. Es sei nicht selbstverständlich, dass Studierende das im dritten und fünften Semester schon umsetzen könnten.

Die Studenten organisieren sich selbstständig, arbeiten in verschiedenen Konstruktionsgruppen am Motor oder an der Schwebetechnik. „Wie in einem kleinen Ingenieurbüro“, sagt Lukas Eschment, „und die Deadlines sind hart.“ Doch die Chance, an der neuen Technik mitforschen zu können, wollen sich Studenten wie Lukas Driller nicht entgehen lassen: „Das ist schon etwas Besonderes, das eigene Konzept einzubringen und am Ende Teil von etwas Großem sein zu können.“

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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