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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Die Frage nach Gerechtigkeit

01.01.2020
Betrifft: „Modell hätte große Ungerechtigkeiten zur Folge“ (NWZ vom 11. Mai)

Unser niedersächsisches Flächen-Lage-Modell lehne ich strikt ab. Bei diesem Modell stellt sich vor allem die Gerechtigkeitsfrage.

Die erheblichen Wertunterschiede zwischen flächenmäßig identischen Grundstücken werden nicht berücksichtigt. Die Grundsteuerlast würde zum Nachteil geringwertiger Grundstücke verschoben. Das heißt im Klartext, dass die Eigentümer besonders wertvoller Grundstücke privilegiert werden würden.

In der Lage-Zone Mitte-Südwest schwanken die Bodenpreise zwischen 400 Euro pro Quadratmeter und 2350 Euro pro Quadratmeter. Es handelt sich somit um kein homogenes Gebiet mit annähernd gleich hohen Bodenpreisen. Worin besteht dann aber die Rechtfertigung für den einheitlichen Lagefaktor von 1,2?

Ich bin ein eindeutiger Befürworter der Bodenwertsteuer, die sich an den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen, das heißt Bodenrichtwerten, orientiert.

Egal welches Steuermodell man wählt, eine Gerechtigkeitslücke wird es immer geben. Entscheidend ist aber, wie groß diese ist.

Werner Philipp Oldenburg

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