Die türkische Presse-Vereinigung Bremen hat Oberbürgermeister Gerd Schwandner am Mittwoch im Rathaus im Beisein des türkischen Generalkonsuls Mehmet Günay mit einer Ehrenplakette ausgezeichnet. Die Vereinigung würdigt damit Schwandners Unterstützung im Rahmen der interkulturellen Zusammenarbeit. Der OB sieht die Auszeichnung als „Bestätigung dafür, dass wir hier in Oldenburg etwas zum Guten verändert haben“. Themen wie Toleranz, Akzeptanz und Integration würden ihm sehr am Herzen liegen. Dahinter stecke ein Prinzip, von dem er absolut überzeugt sei: „Jede lokale Politik muss gleichzeitig auch international sein.“ Als bestes Beispiel für das Gelingen dieser Strategie sieht er die Einweihung des Minaretts der Haci-Bayram-Moschee, die in Oldenburg von keinerlei Misstönen begleitet gewesen sei. Schwandner hofft, dass Oldenburg die Auszeichnung nicht nur als Lohn, sondern auch als Ansporn versteht.
Nachwuchs begeistert
Einen gelungenen Abend erlebten die Besucher des Abschlusskonzerts der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik in Niedersachsen. Im Kleinen Haus gaben junge Ensembles einen Einblick in ihre Arbeit der vergangenen Wochen in Kloster Frenswegen (Nordhorn). Insgesamt 60 junge Streicher, Bläser und Pianisten aus aller Welt hatten dort unter der Leitung international renommierter Dozenten Meisterwerke der Kammermusik einstudiert. Die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen, die diese Veranstaltung unterstützt, hatte zu dem Konzert in Oldenburg eingeladen.
1000 Euro für Kinder
Einen Scheck über 1000 Euro haben Oberbürgermeister Gerd Schwandner und weitere Delegationsmitglieder der Südafrika-Reise im vergangenen Jahr an Stuart Ralph, Leiter eines Kinderheims in East London an der Ostküste Südafrikas, überreicht. Das Heim, das sich vor allem um Kinder aus zerrütteten Familien und um Aids-Waisen kümmert, kämpft trotz staatlicher Unterstützung mit finanziellen Problemen. Das Geld war kürzlich durch Kuchenverkauf in der Fußgängerzone eingenommen worden.
Ernennungsurkunden
Zum 1. Oktober beginnen 19 Frauen und acht Männer ihren Vorbereitungsdienst als Rechtspfleger im Bezirk des Oberlandesgerichts Oldenburg. Die Ernennungsurkunden wurden ihnen jetzt durch den Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts, Dr. Michael Kodde, ausgehändigt. „Ich wünsche Ihnen eine interessante und erfolgreiche Studienzeit an der Hochschule und in den Gerichten und Staatsanwaltschaften“, gab Dr. Kodde den Studierenden mit auf den Weg. Der Vorbereitungsdienst dauert insgesamt drei Jahre. 24 Monate werden die Studierenden an der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege in Hildesheim die benötigte Theorie erlernen, die sie sodann in den praktischen Abschnitten von insgesamt einem Jahr bei einem Amtsgericht und einer Staatsanwaltschaft umsetzen können. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten sie den Fachhochschulabschluss „Diplom-Rechtspfleger/in (FH)“.
Bewerbungen für den Einstellungstermin 1. Oktober 2015 sind noch bis zum 31. Dezember 2014 möglich.
