Navigation überspringen
nordwest-zeitung
ePaper Newsletter App Jobs Immo Trauer Shop

Ehrungen und Gewinne


Hervorragend geschwommen: Der   Schwimmverein ehrte diese Mitglieder.
Stefanie Nee

Hervorragend geschwommen: Der Schwimmverein ehrte diese Mitglieder.

Stefanie Nee

Rückblick auf ein ereignisreiches und Weichen stellendes Jahr für den Schwimmsport, das 2019 seine Fortsetzung findet, so formulierten es die Vorsitzenden Jan Kropp und Ulrich Fortmann vom Oldenburger Schwimmverein (OSV). In der Jahreshauptversammlung warfen die Vereinsmitgliedern einen Blick zurück auf die Diskussionen rund um die Zukunft der Oldenburger Bäder. Alle waren sich einig, dass der nun vorliegende Beschluss des Rates der Stadt Oldenburg einen großen Schritt in die richtige Richtung geht. Demnach baut die Stadt am Flötenteich ein Hallenbad samt Gesundheitsbad und eventuell Solebad sowie ein neues Freibad, die Stadtteilbäder Eversten und Kreyenbrück sollen saniert oder neu gebaut werden. Bis zur kompletten Wiederherstellung der benötigten Wasserfläche werden aber noch einige Hindernisse zu umschiffen sein, hieß es im OSV.

Traditioneller Tagesordnungspunkt war zudem die Ehrung besonderer Geburtstage und herausragender Leistungen. „Ohne das Schwimmen wäre ich sicherlich nicht so fit“, freute sich Jürgen Weichardt über sein Geschenk zum 85. Geburtstag und betonte noch einmal die Wichtigkeit dieses Sports für die Stadt Oldenburg.

Pokale für hervorragende sportliche Leistungen überreichte Geschäftsführer Jürgen Schnitker an Paul Lampert, Tabea Mund, Nico Winter, Mischa Jablonski, Wiebke von Waaden, Sarah Kieslich, Jule Marie Walter, Ole Walter, Marielle Lambrecht, Martje Schädlich und Matti de Boer.

„Sehr froh sind wir über die Entscheidung der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der SG Region Oldenburg und dem OSV“, erläuterte Ulrich Fortmann die jüngsten Entwicklungen. Mit der Ausarbeitung eines gemeinsamen Strategiepapiers wird es nun auch für Talente des Oldenburger Schwimmvereins möglich sein, zusätzlich zum vereinsinternen Training am Landesstützpunkt ihre Leistungen zu optimieren. „So können wir die Möglichkeiten bündeln und gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft des Oldenburger Schwimmsports blicken“, sagte Fortmann.

Der Verein selbst ist finanziell stabil aufgestellt und kann mittlerweile mehr als 1000 Mitglieder zählen. Diese Tendenz ist eine stetig steigende und die Wartelisten werden länger. „Umso wichtiger ist neben dem Schwimmbadneubau in Nadorst der Erhalt der Stadtteilbäder“, so Jan Kropp. „Nur so können wir auch in den nächsten Jahren annähernd den Anforderungen gerecht werden.“

Neues gab es im Vorstand des OSV: Einstimmig neu bzw. wiedergewählt wurden Ulrich Fortmann (2. Vorsitzender), Jürgen Schnitker (Geschäftsführer), Kirill Schmidt (Schwimmwart), Dr. Dieter Kappler (Wasserballwart), Christopher Terwey (Gerätewart, Technischer Leiter), Mathias Ruthe (Schatzmeister). „Meine neue Funktion als Wasserballwart möchte ich an dieser Stelle gleich nutzen und Werbung für den Sport machen“, betonte Dieter. Kappler. Er wies darauf hin, dass es noch freie Plätze in dieser Gruppe gibt.

Lange gesungen

Alfred Kirchner, Mitglied des Männerchores des SV Ofenerdiek wurde jetzt bei einem Übungsabend besonders geehrt. Seit 60 Jahre singt er in einem Chor. Dafür überreichte ihm Chorleiter Karl Köhler im Auftrag des Vorsitzenden des Sängerkreises Oldenburg-Stadt, Gerd Brunken, die Urkunde und die Brosche. Alfred Kirchner war 50 Jahre Mitglied im Männerchor „Eintracht Borbeck“. Nachdem der im Jahr 2009 geschlossen wurde, trat er unmittelbar dem Männerchor des SV Ofenerdiek bei.

Gut gereizt

Die Erfolgsgeschichte des Skatvereins „Müsselbuben Oldenburg“ reißt nicht ab. Der Deutsche Skatverband (DSkV) veranstaltet jedes Jahr den sogenannten Städtepokal, in dem große Mannschaften (bestehend aus je acht Skatspielern) aus Städten, Landkreisen oder Gemeinden gegeneinander antreten. In einer von vielen Vorrunden kämpfen an zwei Spielorten (Wiesmoor und Godensholt) insgesamt neun Mannschaften aus dem Einzugsbereich des Skatverbandes Weser-Ems gegeneinander. Die Müsselbuben hatten drei Teams ins Rennen geschickt. In Godensholt siegte „Oldenburg I“ mit 24 742 Punkten vor einer Mannschaft aus Bad Zwischenahn mit 23 942 Punkten. In Wiesmoor gewann „Oldenburg II“ mit 23 615 Punkten vor dem Team aus Wiesmoor mit 20 769 Punkten.

Somit konnten sich zwei Mannschaften der Müsselbuben und die Mannschaft aus Bad Zwischenahn für die Endrunde qualifizieren, die am 9./10. November in Elmenhorst (Schleswig-Holstein) ausgetragen wird.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion

Schulausschuss Zetel Diskussion um Zuschuss für Mittagessen in Grundschulen

Josepha Zastrow Zetel

Energiewende Niedersachsens größter Solarpark entsteht in Emden

Ute Lipperheide Emden

Filialnetz in Oldenburg schrumpft Oldenburger Volksbank schließt in Osternburg und Kreyenbrück

Anja Biewald Oldenburg

Grüne und SPD planen schrittweise Erhöhung 5,20 Euro für eine Stunde parken in Oldenburgs Innenstadt

Patrick Buck Oldenburg

Neue Gesichter in Jeddeloh, Delmenhorst, Lohne und Emden So verändert starten Nordwest-Teams ins neue Jahr

Lars Blancke Oldenburg
Auch interessant