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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Ein Leben lang in Blau-Weiß

18.02.2014

Seit 1958 lebt Friedrich Hartmann in Hamburg, sein Fußball-Herz schlägt aber nach wie vor für den VfB. Der 79-Jährige lässt keine Gelegenheit aus, die Spiele seines Lieblingsclubs in und um Hamburg herum zu besuchen. Auch das 1:1 von Mansur Faqiryar (28), Addy-Waku Menga (30) und Co. am Sonntag im Regionalliga-Duell beim SC Victoria verfolgte er mit blau-weißem Schal um den Hals. „Den habe ich schon so lange. Ich weiß gar nicht, wie lange“, erzählte Hartmann kurz vor dem Anpfiff und schob vor dem Gang auf die Tribüne noch schnell hinterher: „Für kein Geld der Welt würde ich den weggeben.“ Wann immer es möglich ist, versucht der frühere Oldenburger, der seit 1949 VfB-Fan ist, Zeitungsartikel aufzutreiben, in denen über seinen Club berichtet wird. „Es muss schon bedrucktes Papier sein“, erklärt er, „in meinem Alter will ich mich mit dem Internet nicht mehr befassen.“

Knapp 50 Jahre nach Hartmann verließ Norman Ackermann seine Heimat. Der heute 30-Jährige, der seine Karriere beim Fechtclub zu Oldenburg gestartet hatte und im Alter von 14 Jahren ins Sportinternat der Talent-Schmiede Tauberbischofsheim aufgenommen wurde, war am Wochenende bester Starter des Deutschen Fechter-Bundes beim 61. Degen-Weltcup in Heidenheim. „Norman hat überrascht“, meinte Sportdirektor Sven Ressel: „Er hat taktisch klug gefochten und konsequent seine Gefechte zu Ende geführt.“ Erst im Viertelfinale schied Ackermann durch ein 9:15 gegen den Venezolaner Silvio Fernandez (35) aus.

Als schlechte Verlierer präsentierten sich die Basketballer des RSV Stahnsdorf im ProB-Duell bei der Baskets Akademie/OTB, die sich durch ein 94:76 in der Sporthalle Haarenufer im zweiten ProB-Jahr erneut die Qualifikation für die Playoffs sicherte. Während Oldenburgs Dominic Lockhart (19), nachdem er mit der Halbzeitsirene beim Drei-Punkte-Wurf gefoult worden war, seine drei Freiwürfe verwandelte, marschierten die Gäste unerlaubt über das Feld in Richtung Kabine. Der RSV, der vor wenigen Wochen noch an der Tabellenspitze rangiert hatte, aber inzwischen bis auf Rang fünf durchgereicht wurde, bekam dafür ein technisches Foul. Kevin Smit (22) versenkte einen der beiden Freiwürfe zur 45:33-Halbzeitführung. Spätestens jetzt deutete sich mehr als an, dass die Oldenburger im direkten Duell um den Playoff-Einzug auch nervlich die besseren Karten haben und die Saison sicher in der Meisterschaftsrunde fortsetzen würden.

Seine Karriere setzt derweil Stefan Frye bei Kreisligist TuS Ofen fort. Eigentlich hatte er nach der vergangenen Saison beim SV Ofenerdiek die Stollenschuhe an den Nagel gehängt. Jetzt macht der 33-jährige Ex-VfBer doch weiter – ohne Fußball geht es nicht.

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