Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler hat am Freitag eine französische Schülergruppe aus Gradignan bei Bordeaux im Rathaus empfangen. Die Schülerinnen und Schüler kommen vom Lycée des Graves. Dabei handelt es sich um die Partnerschule des Alten Gymnasiums.
Glockenkind gefunden
Vorbereitung für den Winter im herbstlich anmutenden Frühjahr: Der dreijährige Johannes Finn wird die Werbe-Flyer, Plakate sowie Zeitungsanzeigen zum diesjährigen Lamberti-Markt schmücken. Aus 55 Bewerbungen wurden sieben Kinder ausgewählt und zu Probeaufnahmen eingeladen. Dieses Jahr überzeugte Johannes Finn die Jury. Er hatte sichtlich Spaß bei den Aufnahmen unter professionellen Bedingungen. So gelangen schöne Bilder. Die Aufnahmen machte der Fotograf Peter Duddek, für Haare und Maske stand ihm Katharina Kalas vom Friseursalon Gerriet Schimmeroth zur Seite. Der Oldenburger Lamberti-Markt (26. November bis 22. Dezember) ist ein traditioneller Weihnachtsmarkt. Zwischen Altem Rathaus, Lambertikirche und Schloss vermitteln rund 125 festlich geschmückte Stände direkt in der Fußgängerzone eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Das Angebot reicht von kunsthandwerklichen Ständen mit ihren Waren und Geschenkideen bis hin zu allen erdenklichen kulinarischen Genüssen.
20 Jahre Nabu
Mit einem Festakt im Landesmuseum für Natur und Mensch beging der Nabu Oldenburger Land am Freitag den 20. Jahrestag der Eröffnung der Nabu-Bezirksgeschäftsstelle in Oldenburg. Der damalige wie heutige Geschäftsführer Rüdiger Wohlers schloss am 1. Mai 1993 die Türen der ersten Geschäftsstelle der Naturschutzvereinigung Nabu in Norddeutschland auf. Damals hatte der Nabu zwischen Wangerooge und Dümmer rund 700 Mitglieder, heute sind es 9000 – und die Zahl der Mitglieder wächst laut Wohlers ebenso stetig weiter wie jene der ehrenamtlich Tätigen, der Nabu-Gruppen und der Projekte, die immer vielfältiger werden. Festredner waren am Freitag der Nabu-Bezirksvorsitzende Rolf Grösch, Nabu-Präsident Olaf Tschimpke (Berlin), der Nabu-Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann und Wohlers selbst. Für Musik sorgte die Bigband des Oldenburg-Kollegs.
Kunstpreis
Petra Jacobs, Inhaberin der Oldenburger Unternehmen Wülta Raumkonzepte und Plattform 11, ist jetzt mit ihrer Kunst-Kollegin Birgit Urbanus, Kunstpädagogin aus Köln, als Kunstduo „Jacobanus“ dritte beim Kölner Kunstpreis „Schlosspark“ geworden. Sie schufen aus ausrangierten Gerüstbohlen, die sie von den Spuren der vorherigen Nutzung befreiten, einen ideellen und 30 Meter langen Riesenzollstock im Schlosspark. Die zugrunde liegende künstlerische Frage lautete: Welches Schicksal ereilt eigentlich zweckdienliche Alltagsgegenstände, wenn sie am Ende ihrer Dienstzeit angekommen sind? Wegen seiner Größe und der Aufbauhöhe kann er auch als Sitzgelegenheit genutzt werden. Von hier aus lässt sich in aller Ruhe das Treiben auf dem Rhein beobachten und vielleicht ja auch über die Kunst sinnieren.
