Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Debatte im Ausschuss Erste Abstimmung über Stadion-Neubau in Oldenburg verschoben

Platz für ein Stadion: Auf dieser Fläche, die inzwischen asphaltiert ist, soll nach dem Willen der Stadt ein neues Stadion entstehen.

Platz für ein Stadion: Auf dieser Fläche, die inzwischen asphaltiert ist, soll nach dem Willen der Stadt ein neues Stadion entstehen.

Archiv

Oldenburg - Befürworter eines neuen städtischen Stadions, in dem der VfB Oldenburg seine Spiele austragen kann, müssen sich noch etwas gedulden: Der erste Schritt in Richtung eines Grundsatzbeschlusses für einen Neubau ist noch nicht getan. Im für diesen Punkt kombinierten Wirtschaftsförder- und Finanzausschuss am Mittwochabend stand die entsprechende Vorlage der Stadtverwaltung zum ersten Mal offiziell zur Abstimmung. Dazu kam es jedoch nicht.

Die SPD verwies auf die noch laufende Diskussion innerhalb der Fraktion und beantragte daher, den Beschlussvorschlag der Stadt ohne Votum als behandelt gelten zu lassen. Dies ist ein übliches Verfahren, wenn eine Fraktion noch Beratungsbedarf hat. Der Vorschlag geht dann weiter durch die Ausschüsse. Am kommenden Dienstag wolle man die eigene Position festlegen, hieß es von SPD-Ratsherr Jens Freymuth. Wie berichtet, zeichnet sich allerdings eine Mehrheit pro Stadion ab.

So könnte das neue Stadion aussehen.

SPD VOR ENTSCHEIDUNG Mehrheit für Stadionbau in Oldenburg zeichnet sich ab

Thomas Husmann Patrick Buck Redaktion Oldenburg
Oldenburg

„Keine Standortdebatte“

Die CDU hatte auf ihrem Parteitag im vergangenen Jahr bereits von den Mitgliedern den Wunsch vernommen, die Stadionpläne fortzuführen. Man werde sich dann bis Oktober die konkreten Zahlen anschauen, so Fraktionsvorsitzender Christoph Baak. „Eine Standortdiskussion werden wir allerdings nicht mehr aufmachen.“ Benno Schulz (Gruppe FDP/Volt), Andreas Paul (AfD) und Jonas Christopher Höpken (Linke) kündigten ebenfalls Unterstützung für den Grundsatzbeschluss an.

Die Grünen hatten sich am Montag im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung Rückendeckung für die Ablehnung des städtischen Vorschlags geholt. Sie lehnen den Bau eines rein von der Stadt finanzierten Stadions ab. Vorstellen könnten sie sich allenfalls einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kosten, wie in der Sportförderrichtlinie vorgesehen – unter der Voraussetzung, dass Bau und Betrieb weitgehend klimaneutral möglich sind. Zudem lehnen sie für die Planung eine Realisierungsgesellschaft ab.

Alle Stühle besetzt im Core: Ratsherr Michael Wenzel informierte die Mitglieder der Grünen über die aktuellen Stadionpläne.

ABSTIMMUNG IN OLDENBURG Was die Grünen-Mitglieder zum Stadionneubau sagen

Patrick Buck
Oldenburg

Weitere Ausschüsse

Die Beschlussvorlage der Verwaltung wird in den kommenden Wochen öffentlich im Sportausschuss, im Bauausschuss und im Verwaltungsausschuss diskutiert. Am 27. Februar soll sie dann dem Rat vorgelegt werden. Der Grundsatzbeschluss bedeutet noch nicht, dass das Stadion tatsächlich gebaut wird. Die Stadt will auf der Grundlage allerdings die konkrete Planung in Angriff nehmen. Ziel ist es auch, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein Signal zu geben, dass sich in Oldenburg etwas in der Stadionfrage tut. So erhofft man sich, dass der VfB Oldenburg im Falle des Klassenerhalts in der 3. Liga weiterhin eine Ausnahmegenehmigung erhält, um bis zur Fertigstellung eines möglichen Neubaus die Heimspiele weiter am Marschweg austragen zu können.

So könnte es aussehen. Über ein neues Stadion wird in Oldenburg schon lange diskutiert.

STADION-DEBATTE IN OLDENBURG Neues Stadion für Oldenburg ist bereits seit Jahren Thema – Eine Chronologie

Nils Coordes
Oldenburg
Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Wird als erste Zeugin im Untersuchungsausschuss angehört: Finanz-Staatssekretärin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne)

SITZUNG MEHRFACH UNTERBROCHEN Untersuchung zur Beförderung in Weils Staatskanzlei beginnt mit Eklat

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Meinung
Am 3. Mai ist Tag der Pressefreiheit.

TAG DER PRESSEFREIHEIT Vom Glück, in einem freien Land zu leben

Ulrich Schönborn
Oldenburg
Auf Borkum wurden Ende April rund 20 Säcke mit bislang unbekanntem Inhalt angeschwemmt.

WAS WURDE ANGESCHWEMMT? Borkumer Drogenfund bleibt ein Rätsel

Axel Pries
Borkum
Symbolbild

UNFALL IN OLDENBURG Angetrunkener Radfahrer von Auto erfasst – schwer verletzt

Oldenburg
Symbolbild

TÖDLICHER UNFALL IN FRIESLAND Autofahrer erfasst mit Pkw 64-jährige Pedelecfahrerin

Jeversches Wochenblatt
Varel