Beim schon traditionellen Benefiz-Essen der griechischen Restaurants „Thassos“ an der Bremer Heerstraße und „Elena“ am Marschweg sind inklusive Sonderspenden von Gästen, die nicht beim Essen dabei sein konnten, 5500 Euro zusammengenkommen. Die Gäste haben in zwei Schichten gegessen, damit möglichst viel Geld zusammenkommen konnte. Die Restaurants verzichteten komplett auf die Einnahmen und stifteten die Getränke und Speisen. Das Geld wird an die Elterninitiative Krebskranker Kinder und an das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg überwiesen. Rechtsanwalt Klaus Barkemeyer und die ehemalige Richterin Anna-Margarete Hilke-Eggerking kassierten bei den Gästen die Rechnungen ab.

Für Seniorchef Konstantinos Leontarakis aus dem „Elena“ ist das Benefizessen keine große Sache. Er möchte etwas davon zurückgeben, was die Familie von Freunden und Bekannten in Deutschland an Unterstützung bekommen hat. Vor knapp 20 Jahren war seine Tochter Elena an Krebs erkrankt. Die damals 22-Jährige machte eine Ausbildung zur Werbekauffrau und jobbte am Wochenende bei ihrem Onkel im „Thassos“. Als ihre Eltern von der Krankheit erfuhren, kamen sie von Griechenland sofort nach Deutschland – und sind geblieben. Später eröffneten sie das beliebte Lokal „Elena“ am Marschweg. Mit dem Benefizessen will die Familie etwas zurückgeben und bedankt sich auch für die Behandlung und Heilung von Elena Leontarakis im Krankenhaus.