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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Oldenburger Ex-Kicker hat Spaß an der Qual

04.09.2015

Bümmerstede Sie machen sich wieder so richtig dreckig, keuchen, schnaufen, schwitzen – und am Ende strahlen sie übers ganze Gesicht: Mehr als 500 Sportlerinnen und Sportler von 16 bis 66 werden sich am Sonnabend, 5. September, mit Begeisterung durch das Gelände des Standortübungsplatzes der Henning-von-Tresckow-Kaserne schlagen. Zum fünften Mal wird dort – wie berichtet – das Hindernisrennen der besonderen Art des Vereins „Airborne-Fit-Run e.V.“ ausgetragen. Einer der Männer der ersten Stunde, also zum fünften Mal dabei, ist Thorsten Seiffert.

Früher ist der 41-Jährige dem Fußball hinterher gejagt, Er spielte für den VfB Oldenburg (2. und 3. Liga), kam in der Saison 1992/93 auch einmal in der Zweiten Bundesliga zum Einsatz im Spiel gegen Hannover 96, das die Oldenburger mit 2:0 verloren. Intensiv Sport getrieben hat Seiffert über viele Jahre, konzentrierte sich dann jedoch auf seine berufliche Karriere.

Heute ist er selbstständig im Bereich alternative Energien. Und suchte irgendwann auch nach einer Alternative, um seine Körperenergie sportlich einzusetzen. „Beim Brunnenlauf habe ich mitgemacht. Ich bin auch Halbmarathon gelaufen. Aber das reichte mir nicht. Mir fehlte die Herausforderung, der Kick.“ Den fand der zweifache Familienvater dann vor fünf Jahren, als er die Ankündigung des ersten Airborne-Fit-Runs las. „Ich habe mich sofort angemeldet.“

Schon bei der Premiere sei er an Grenzen gekommen, die er vorher nicht gekannt habe, erzählt der Ex-Kicker. Zehn Hindernisse, die es in sich haben, hat der Verein Airborne-Fit-Run auch für das fünfte Rennen vorbereitet. Die Runde ist zehn Kilometer lang. Die meisten Aktiven nehmen aber am „Classic-Lauf“ teil, das heißt: zwei Runden Quälerei.

„Ja, die zweite Runde ist die schwierigere“, weiß Thorsten Seiffert. Da müsse man ordentlich nach Luft schnappen. Denn schließlich gehe es bergauf, bergab durch sandiges Gelände. „Bei Hitze und Trockenheit ist Sand ein schwieriger Untergrund.“

Das „Hangeln“ ist ihm das liebste Hindernis, sagt der 41-Jährige. Da muss man an einem zweispurigen Gerüst in etwa zwei Metern Höhe circa fünf Meter hangeln – sonst fällt man ins Schlammbad. „Fies finde ich das Krabbeln durch einen Tunnel. Ich war ja auch nicht bei der Bundeswehr.“ Dennoch: Der Hindernislauf mache einfach Spaß. „Vor dem Start steigt die Anspannung, dann quält man sich und es hat etwas Befreiendes, wenn man am Ziel ankommt. Dann ist die Qual auch vergessen.“

Wenn Thorsten Seiffert sich am Sonnabend wieder zweimal durch die „Sandhölle“ wagt, dann wird seine Frau ihn zusammen mit Sohn und Tochter am Streckenrand anfeuern. Zuschauer sind bei diesem Rennen herzlich willkommen. Start aller Wettbewerbe ist um 12 Uhr auf dem Standortübungsplatz an der Ecke Sandkruger Straße/Sprungweg.

Mit dem Startgeld und Spenden unterstützt der Ausrichter stets den guten Zweck. Diesmal geht laut dem Verein ein Drittel an den Naturschutzbund (Nabu) Oldenburg. Ein Drittel erhält die Bahnhofsmission Oldenburg. Ein Drittel wird als Dank für die Nutzung des Standortübungsplatzes Bümmerstede einem soldatischen Zweck zukommen.


Mehr Infos unter   www.airborne-fit-run.com 
Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108

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