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Fernsehen Jede Menge Komparsen für München-Film gesucht

Sabine Schicke
OLDENBURG - Auf dem Oldenburger Fliegerhorst wird in der ersten Augustwoche die Zeit zurückgedreht zu einer dramatischen Episode in der deutschen Geschichte: Für die Filmaufnahmen zu „München 72“ wird das Gelände in den Flugplatz Fürstenfeldbruck verwandelt. Dort starben bei dem Terroranschlag während der Olympischen Spiele am Abend des 5. Septembers 1972 neun Geiseln, fünf Terroristen und ein Polizist während eines Befreiungsversuchs. Verfilmt wird das Münchner Attentat des palästinensischen Kommandos „Schwarzer September“ von Teamworx für das ZDF (

NWZ

  berichtete).

Unter der Regie des in Tel Aviv geborenen Dror Zahavi („Die Luftbrücke“) wird das Drama mit Heino Ferch (spielt den Münchner Polizeipräsidenten), Bernadette Heerwagen (als Polizistin) und Benjamin Sadler (als späterer GSG-9-Chef Ulrich K. Wegener) in den Hauptrollen verfilmt. Dabei soll aus deutscher Sicht erzählt und auch die Perspektive der Angehörigen der getöteten israelischen Geiseln berücksichtigt werden. Bei den Recherchen zu diesem Film wurde auch mit Ankie Spitzer gesprochen; die Ehefrau des Trainers der israelischen Fecht-Mannschaft kämpfte jahrelang um Entschädigungen für die Hinterbliebenen der getöteten Geiseln.

Wer auf dem Oldenburger Fliegerhorst vom 3. bis 7. August Filmluft schnuppern möchte, kann sich als Komparse oder Kleindarsteller bewerben. Gecastet wird am Dienstag, 19. Juli, von 12 bis 18 Uhr im Oldenburger Rathaus. Besonders gesucht werden übrigens Männer, die Piloten, Polizisten, Scharfschützen, Fahnder oder Notärzte spielen können. Besetzt werden auch die Rollen „israelische Sportler“, „arabische Terroristen“ und „Zivilisten“.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner hat für das Casting im Rathaus schon grünes Licht gegeben. „Dass Oldenburg wieder Drehort für einen hochrangig besetzten deutschen Film ist, unterstreicht unsere wachsende Bedeutung als Kulturstandort“, sagte er. Der Sitzungssaal im ersten Stock wird am Dienstag für die Probeaufnahmen freigeräumt. Als Komparse, so beschreibt Sarah Weiß von der Casting-Firma, müsse man keine speziellen Kriterien erfüllen, aber in den Stil der siebziger Jahre passen, also keine sichtbaren Piercings und Tattoos.

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