Oldenburg - Rund 30 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Oldenburg sowie der Freiwilligen Feuerwehr Ohmstede sind am Sonntagmorgen zu einem Einsatz bei den Gemeinnützigen Werkstätten in der Rennplatzstraße ausgerückt. Gegen 8.30 Uhr hatte die Brandmeldeanlage in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung ausgelöst. Beim Eintreffen der Feuerwehr wenige Minuten später drang im Werkstattbereich Rauch aus dem Gebäude.
Rund 30 Feuerwehrleute waren zur Brandbekämpfung in den Gemeinnützigen Werkstätten ausgerückt. Bild: Sascha Stüber
Nach ersten Erkenntnissen hatte das Feuer seinen Ursprung an einer Dachkante. Dort sei die Außenverkleidung in Brand geraten, berichtete Einsatzleiter Stefan Thate. Kunststoff sei innerhalb des Gebäudes herabgetropft, und durch die Rauchentwicklung sei die Brandmeldeanlage ausgelöst worden. Dadurch konnte offenbar Schlimmeres verhindert werden.
Das Gebäude steht am Wochenende leer, zudem sind derzeit Betriebsferien. Da der Brandort im rückwärtigen Bereich liegt, hätten vermutlich auch Anwohner das Feuer erst später entdeckt. Durch die Bekämpfung des Feuers in einer frühen Phase konnte dieses klein gehalten werden, so Thate. Unter anderem waren zwei Drehleiter in Stellung gebracht worden, kamen aber nicht zum Einsatz. Die Brandbekämpfung sei über Steckleitern gelungen, berichtete der Einsatzleiter. Zudem musste die Feuerwehr eine Tür einschlagen, um von innen vorgehen und das Gebäude belüften zu können. Gegen 10 Uhr war der Feuerwehreinsatz bis auf kleine Nacharbeiten beendet.
Wie in solchen Fällen üblich, übernahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
