Oldenburg - Der Fliegerhorst bietet der Stadt enormes Entwicklungspotenzial – als Solarpark, für die Wohnbebauung, Verkehrsfläche (um Wechloy mit Ofenerdiek zu verbinden) aber auch als Fläche für Bewegung und Sport.
Die Stadtverwaltung hat dem Sportausschuss nun das Projekt „Shelter 13“ vorgestellt. Während die Gebäude aufgrund ihres baulichen Zustands wohl abgerissen werden müssen, bietet sich der „Shelter 13“ für die Nutzung als Sportstätte sowohl von innen als auch von außen an.
Im Vorfeld hatte sich die Sportverwaltung mit Lehrenden und Studierenden der Universität Oldenburg ausgetauscht. Erste Überlegungen zur Verwendung der Fläche wurden erörtert. Es gehe dabei ausdrücklich nicht um einen Spielplatz, vielmehr um eine Fläche für Bewegung und Sport. Entscheidend sei auch, dass die Fläche mittelfristig eine Verbindung mit einer Nutzung des Fliegerhorstgeländes bekommt, auf der Läufer, Inliner und Radler ihre Bahnen ziehen können sollen.
Die Entfernung zu Wohngebieten, beziehungsweise die relative Randlage wird von der Verwaltung als Vorteil angesehen, da eine solche Fläche mit einer eventuellen Geräuschentwicklung wie beispielsweise durch Lenkdrachen kaum in Nähe eines Wohngebiets realisiert werden kann. Trotzdem sei eine gute Erreichbarkeit des Areals ein wichtiges Erfolgskriterium. Die Verwaltung favorisiert deshalb eine Zuwegung von der Alexanderstraße, in Höhe der Tennisplätze des Post-Sportvereins.
Die Flächen um das Bewegungsgelände herum sollen als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen werden. Die Ausweisung soll im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt werden.
Geprüft werden soll auch, ob auf dem Wirtschaftsweg um das geplante Naturschutzgebiet herum ein Rundkurs für z.B. Inliner und Läufer ausgewiesen werden kann und ob eine Anbindung an den Weg „Ole Karkpadd“ möglich ist.
Die Mitglieder des Sportausschusses nahmen die Pläne der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.
