Oldenburg - Hilfe aus Oldenburg für die Opfer der Flutkatastrophe an Elbe und Donau kam nicht nur von Feuerwehr, Rettungsdiensten und freiwilligen Helfern. „65 000 Einmannpackungen und 5000 Gruppenverpflegungen hat das Verpflegungsamt in den vergangenen Wochen ausgeliefert“, berichtet der Oldenburger CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Kossendey. Insgesamt seien 130 Tonnen Lebensmittel in die Flutgebiete geliefert worden. Dazu kommen 120 Tonnen Magazinverpflegung. „Das ist nur der Stand bis Montag. Aktuell sind es sicher mehr.“

Am 2. Juni sei die Anforderung im Ministerium eingegangen, kurzfristig eine Versorgungskette für die Soldaten aufzubauen. Aus Kossendeys Sicht ist der Einsatz des Verpflegungsamtes gut gelaufen. Die Mitarbeiter – bislang erst 70 Prozent des endgültigen Personalumfangs – hätten die Aufgabe professionell erledigt. Vor der jüngsten Reform seien 23 Stellen bei Bundeswehr für Fragen der Verpflegung zuständig gewesen. „Das haben wir jetzt gebündelt, das bringt kurze Wege.“