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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Freunde aus Holland und Café Spezial

28.06.2018

Die Freundschaft mit ihren Partnerschülern in Leeuwarden pflegen die Schüler der Liebfrauenschule weiter: Nachdem im Februar den Niederländern ein Besuch abgestattet worden war, kam jetzt für eine Woche eine Klasse des Piter-Jelles-Gymnasiums, um die 8c zu besuchen. Ermöglicht und mitorganisiert wird der Austausch vom Rotary Club Oldenburg Ammerland, der mit dem Rotary Club aus Leeuwarden befreundet ist.

Die Oldenburger musizierten für ihre Gäste, auch interkultureller Sprachunterricht durch Studenten der Universität Oldenburg stand auf dem Programm. Dabei wurden Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Sprachen erläutert und von den Schülern erarbeitet.

Die Liebfrauenschüler führten ihre Gäste durch die Stadt bis hin zur Weser-Ems-Halle – einschließlich einem Blick in die Umkleideräume der EWE Baskets. Nachmittags wurde zusammen geklettert, was insbesondere den Niederländern viel Spaß machte, da es in Friesland keine Kletterparks gibt.

NGO im Schlauen Haus

Die AG „Na, Erde?“ des Neuen Gymnasiums hat ihr 5. Schüler-Wissenschaftscafé „Hydro, Geo, Aero – die Sphären der Erde“ im Schlauen Haus organisiert. Dafür erhielt die Schule von der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ (Berlin) erneut die Auszeichnung als Junior Science Café-Schule.

Mit Wissenschaftlern und Gästen diskutierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 12 über Fragen aus der Hydro-, Geo- und Aerosphäre der Erde, mit denen sie sich ein Jahr lang beschäftigt hatten.

Im ersten Teil zur „Hydrosphäre“ führten Marten (Jg. 9) und der Medienkunstvermittler Jan Blum durch die Diskussion. In der Nacht der Museen hatten die Schülerinnen und Schüler, begleitend zur Ausstellung „Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“ im Edith-Russ-Haus das Projekt „Aquasphäre“ durchgeführt und sich mit Problemen im Umgang mit den Meeren und Ozeanen auseinandergesetzt.

Für die „Geosphäre“ wertete die AG Fossilien in den Treppenhausplatten des Neuen Gymnasiums und in den Schlosshöfen aus. Von einer Exkursion zum Osnabrücker Piesberg brachten sie Fossilien mit, die in einer Ausstellung präsentiert wurden. Morris (Jg. 7) und Lino (Jg. 8) sprachen hierzu mit dem Geografen Timo Kluttig vom Unesco-Geopark Terra.vita, der sie vor Ort geführt hatte, über die Entstehung und den geologischen Aufbau des Piesbergs. Vor laufender Webcam wurde live ein Fossil aus einem Stein gehauen.

Oliver (Jg. 10) moderierte das Gespräch „Aerosphäre“ mit dem Meteorologen Dr. Thomas Schmidt vom DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme. Zentrales Thema war der Wettervergleich Stadt/Land. Die AG hatte im Vorfeld in Achternholt (Wardenburg) und auf dem Schulgelände gemessen und Oldenburg als städtische Wärmeinsel identifiziert. Im Live-Telefonat mit Theodoros Pierratos von der Aristoteles-Universität in Thessaloniki wurden die Ergebnisse dann mit Verhältnissen in einer griechischen Millionenstadt verglichen.

An dem abwechslungsreichen Abend hatten sich neben den Moderatoren weitere Schüler um die Gästebetreuung, eine Plakatausstellung, musikalische Begleitung, Animationen, Modellexperimente, Mikroskopie und Präsentationstechnik gekümmert.

Die Schüler-AG unter Leitung von Dr. Bernhard Sturm existiert seit 2010. Zurzeit beschäftigen sich 13 Schülerinnen und Schüler mit Fragen zum Lebensraum Erde aus dem Blickwinkel der Naturwissenschaften.

Thema Prävention

Ein buntes und spannendes Programm zu den Themen „Sicherheit im Straßenverkehr“, „Sucht- und Gewaltprävention“ sowie der „Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher und politischer Zivilcourage“ gab es für die Schülerinnen und Schüler in der gerade zu Ende gegangenen Präventionswoche am NGO. Viele außerschulische Workshopleiter, darunter Beamte der Oldenburger Polizei, der Bundespolizei, Teamer des DGB im Auftrag der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, aber auch engagierte Lehrer zeigten den Kindern und Jugendlichen eindrucksvoll und praxisnah, wie sie sich zum Beispiel in Gefahrensituationen verhalten können, wie sie couragiert „Nein“ sagen und Entscheidungen etwa gegen Nikotin und Alkohol treffen oder wie man rechtsextremen Ideologien in einem demokratischen Rechtsstaat argumentativ begegnen kann.

Lehrerin Sabine Sondermann sagt: „Wie gehe ich mit Übergriffen in der Bahn um, beeinflusst die Clique mein Trinkverhalten und wie werden wir zu einem starken Team? – all das waren Fragen, die Augen öffneten, Gedanken, die diskutiert wurden, Erfahrungen, die ausgetauscht wurden und die die eigene Persönlichkeit, Haltung und Lebenswelt hin und wieder auch kritisch durchleuchteten.“

Erstmalig erweiterte eine begleitende Wanderausstellung des Vereins „earthlink“ mit dem Titel „Drogen Macht Welt Schmerz“ die Angebote. Die Kinder und Jugendlichen tauschten nach einem anstrengenden Schuljahr gerne mal Klassenzimmer, Mathebuch und Vokabelheft gegen Bahnabteil, Rauschbrillen und Busrallye und starten nun „stark und couragiert“ in die Ferien. Die Schülerschaft, das Kollegium und die Schulleitung dankten „allen Workshopleitern für diese eine erlebnisreiche, interessante und bereichernde Woche“, sagt Sabine Sondermann.


  www.juniorsciencecafe.de 
  www.wissenschaft-im-dialog.de 

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