Oldenburg - Die ersten Wahlplakate kleben – und schon gibt’s auch den ersten Streit. Anlass ist Ulf Prange. Dass der SPD-Kandidat im Stadtsüden schon am Heiligabend an der Laterne hing, hat die CDU ungern bemerkt.
„Es ist schade, dass die Oldenburger SPD anscheinend nicht gewillt war, sich an die landesweit geschlossene Vereinbarung zur Plakatierung zu halten“, monierte der CDU-Vorsitzende Olaf Klaukien, bei der Landtagswahl am 20. Januar nebenbei auch Gegenkandidat von Prange. Angesichts der Bedeutung des Weihnachtsfestes für den christlichen Glauben sei es respektlos, dass die SPD kurz vor Heiligabend plakatiert habe.
Und Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele nahm die Aktion gleich als Beweis, „dass das Wort des SPD-Landesvorsitzenden selbst bei seinen Landtagskandidaten nichts gilt“. Die Stadt am Heiligen Abend vollzuplakatieren, verstoße gegen alle Abmachungen.
„Welche Abmachungen?“, fragt SPD-Chef (und Landtagskandidat) Jürgen Krogmann. Es gebe keine Vereinbarung, nur eine Erklärung des SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil, vor Weihnachten nicht zu plakatieren. Daran habe sich die SPD auch gehalten.
Der „frühe Prange“ geht nach Krogmanns Worten aufs Konto einer Agentur. Die habe den Auftrag für den 27. erhalten, aber von sich aus früher angefangen. Das sei nicht geplant gewesen, aber auch kein Drama.
Die Kritik der CDU gilt zwar nur der SPD, es hätten sich aber auch andere Adressaten angeboten. So haben etwa die Linken schon länger vor dem Fest plakatiert, auch wenn sie dabei das Wort Wahl vermieden haben.
Und auch die Liberalen waren frühzeitig präsent. Die Plakate für die Veranstaltung mit den Ministern Guido Westerwelle, Daniel Bahr und Stefan Birkner sowie dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Christian Dürr am 15. Januar in Wardenburg hingen in Oldenburg auch schon am Heiligabend.
„Das war nicht in unserer Verantwortung“, sagt Parteisprecherin Stefanie Harms. „Das ist eine Veranstaltung des Kreisverbandes Oldenburg-Land, der hat auch die Plakatierung gemacht.“ Die Stadt-FDP beschränke sich in diesem Wahlkampf auf 17 Großplakate und verzichte auf Kandidatenporträts.
Oldenburg - Die ersten Wahlplakate kleben – und schon gibt’s auch den ersten Streit. Anlass ist Ulf Prange. Dass der SPD-Kandidat im Stadtsüden schon am Heiligabend an der Laterne hing, hat die CDU ungern bemerkt.
„Es ist schade, dass die Oldenburger SPD anscheinend nicht gewillt war, sich an die landesweit geschlossene Vereinbarung zur Plakatierung zu halten“, monierte der CDU-Vorsitzende Olaf Klaukien, bei der Landtagswahl am 20. Januar nebenbei auch Gegenkandidat von Prange. Angesichts der Bedeutung des Weihnachtsfestes für den christlichen Glauben sei es respektlos, dass die SPD kurz vor Heiligabend plakatiert habe.
Und Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele nahm die Aktion gleich als Beweis, „dass das Wort des SPD-Landesvorsitzenden selbst bei seinen Landtagskandidaten nichts gilt“. Die Stadt am Heiligen Abend vollzuplakatieren, verstoße gegen alle Abmachungen.
„Welche Abmachungen?“, fragt SPD-Chef (und Landtagskandidat) Jürgen Krogmann. Es gebe keine Vereinbarung, nur eine Erklärung des SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil, vor Weihnachten nicht zu plakatieren. Daran habe sich die SPD auch gehalten.
Der „frühe Prange“ geht nach Krogmanns Worten aufs Konto einer Agentur. Die habe den Auftrag für den 27. erhalten, aber von sich aus früher angefangen. Das sei nicht geplant gewesen, aber auch kein Drama.
Die Kritik der CDU gilt zwar nur der SPD, es hätten sich aber auch andere Adressaten angeboten. So haben etwa die Linken schon länger vor dem Fest plakatiert, auch wenn sie dabei das Wort Wahl vermieden haben.
Und auch die Liberalen waren frühzeitig präsent. Die Plakate für die Veranstaltung mit den Ministern Guido Westerwelle, Daniel Bahr und Stefan Birkner sowie dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Christian Dürr am 15. Januar in Wardenburg hingen in Oldenburg auch schon am Heiligabend.
„Das war nicht in unserer Verantwortung“, sagt Parteisprecherin Stefanie Harms. „Das ist eine Veranstaltung des Kreisverbandes Oldenburg-Land, der hat auch die Plakatierung gemacht.“ Die Stadt-FDP beschränke sich in diesem Wahlkampf auf 17 Großplakate und verzichte auf Kandidatenporträts.
