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Für Kunst und Kinder

Die Jungen Freunde des Horst-Janssen-Museums haben der Museumspädagogik eine Siebdruckanlage geschenkt, um die kunstpraktische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu unterstützen. Luisa Jansen und Alexa-Fabienne Noell überreichten die Siebdruckanlage an Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos. „Die Schenkung ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagte Luisa Jansen von den Jungen Freunden, „denn in den vergangenen Jahren konnten wir mit der Museumspädagogik viele Workshops und Vermittlungsformate im Museum realisieren. Wir möchten uns damit nicht nur für diese Möglichkeiten bedanken, sondern auch den Stellenwert der museumspädagogischen Arbeit unterstreichen.“

Die Siebdruckanlage besteht aus vier Drucktischen und einer Ausstattung für das Drucken auf Papier sowie auf Textilien. „Diese Schenkung erweitert unser Spektrum an druckgrafischen Arbeitsmöglichkeiten“, freut sich Museumspädagogin Sandrine Teuber und erklärt: „Wir können damit zum Beispiel T-Shirts, Taschen, Plakate und Postkarten drucken und die Anlage für viele Workshops und Kunstaktionen nutzen.“

Die „Jungen Freunde“ des Museums sind offen für alle Menschen bis 35 Jahre, die Kunst und Kultur unbeschwert entdecken möchten, hinter die Kulissen des Museumsbetriebs blicken wollen und an Kontakten mit Gleichgesinnten interessiert sind; Infos unter info@horst-janssen-freunde.de.

Püschel-Stiftung spendet

Die Püschel-Stiftung hat 5000 Euro für die Kinderonkologie gespendet und damit ein erfolgreiches Projekt gesichert.

Jedes Jahr erkranken etwa 60 Kinder und Jugendliche aus Weser-Ems an einer Krebsart. Die ‐Stiftung hat in den vergangenen Jahren die Betreuung dieser Patienten in der Kinderonkologie am Klinikum immer wieder großzügig unterstützt. 2016 hat die kinderonkologische Klinik die Stelle einer Forschungs‐- und Studienassistentin (FSA) eingerichtet, die die Pflegenden und betreuenden Ärzte unterstützt. Mit der 5000-Euro-Spende übernimmt die Stiftung auch 2017 eine Teilfinanzierung dieser Stelle, die von Schwester Kristina Maul bekleidet wird.

Durch ihre Tätigkeit wird die Dokumentation der Behandlungen weiter verbessert. Reinhard Püschel sagt: „Unser Ziel ist die Förderung und Verbesserung der Versorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher aus der gesamten Weser-Ems-Region. Wenn mit einer verbesserten Dokumentation die Behandlung an sich verbessert werden kann, dann ist jeder Cent der Spende gut angelegt. Schwester Kristina Maul entlastet zudem das Pflegepersonal und die Ärzte, die dann mehr Zeit für die medizinischen und pflegerischen Belange haben. Auch das kommt den betroffenen Kindern und Jugendlichen zugute.” Die Häufigkeit bösartiger Erkrankungen „hat glücklicherweise nicht zugenommen und die Behandlungsmöglichkeiten haben sich deutlich verbessert. Über 80 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen können heute geheilt werden”, berichtet Prof. Dr. Hermann Müller, Leiter des Verbundes PädOnko Weser-Ems und Direktor der Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie und Onkologie des Klinikums. Die Behandlungsdokumentation sei Teil der Grundlage einer erfolgreichen Heilung.

Erfolgreiche Gesellen

Im feierlichen Rahmen hat die Gold und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland die neuen Gesellen und Gesellinnen nach alter Sitte im Beisein der Familien und Ausbilder „freigesprochen“. Sie mussten sich wie früher vor dem Lehrlingswart hinknien und wurden dann mit dem Ringriegel (Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Innungsbeste mit der Note sehr gut/sehr gut wurde Karoline Lange von der Goldschmiede Speckmann in Oldenburg.

Ökumene in Lamberti

Als Zeichen der Versöhnung zwischen den Konfessionen haben am Sonntag Bischof Jan Janssen und Weihbischof Wilfried Theising gemeinsam ein Kreuz aufgerichtet. In dem ökumenischen Gottesdienst unter dem Leitmotiv „Heilung der Erinnerung“ in der Lambertikirche sagte Janssen: „Wir richten ein Kreuz auf als Zeichen der Versöhnung. Es soll uns erinnern, dass wir aufrichtig um Vergebung bitten – vor Gott, vor unseren Glaubensgeschwistern und Mitgeschöpfen.“ Das Kreuz solle daran erinnern, „dass wir aufgerichtet werden durch Gottes Versöhnung“. In dem Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsjubiläum sagte der kath. Weihbischof Theising, es sei „kein Platz für Misstrauen, Feindschaft und Abgrenzung“. Vertrauen und gegenseitige große Wertschätzung prägten heute das Miteinander der beiden Kirchen im Oldenburger Land.

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