„Urteil über Justizzentrum in 2013“ (NWZ vom 13. März)

Das OLG Oldenburg ist erst nach dem Krieg gebaut worden. Es ist weder baufällig, noch marode und kann noch Jahrzehnte genutzt werden, wenn eine Sanierung (...) bald erfolgt. (...) Eine Sanierung der Justizgebäude sollte nun in Angriff genommen werden, weil

1. die Fertigstellung eines „Justizzentrums“ noch Jahre dauern wird,

2. die Justizgebäude nicht verfallen und weiter genutzt werden können.

Der Bau eines Justizzentrums ist wohl erforderlich, aber der muss nicht auf fremdem Baugrund hinter dem Bahnhof errichtet werden. Bei den veranschlagten Kosten von 60 bis 80 Millionen bleibt es doch nicht. Die werden wahrscheinlich 100 Millionen und mehr betragen, zumal der Baugrund von der EWE gekauft werden müsste! Schon Anfang der 60er Jahre wurde erwogen, im Gerichtsviertel ein Justizhochhaus zu errichten und zwar auf dem Platz des Landgerichts und des Gefängnisses. Letzteres wird nicht mehr als „Knast“ genutzt (...).

Ferner stehen als Baugrund noch der große Parkplatz beim Landgericht sowie die gegenüberliegenden Parkplätze der Staatsanwaltschaft zur Verfügung.

Die Gerichtsgebäude sollten im Gerichtsviertel bleiben.

Wolfgang Hatwig Oldenburg