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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Geschätzt und Schätze

02.05.2018

Drei Lebensjahre unterscheiden sie und acht Jahre der Zugehörigkeit zur SPD: Franz Müntefering (78), Vizekanzler a.D. und Ex-Bundesminister, der 1966 in die Sozialdemokratische Partei Deutschland eingetreten ist, ehrte am Samstag das Oldenburger SPD-Urgestein Alfred Nehring (81), der seit 1958 – und damit (wie berichtet) 60 Jahre – das rote Parteibuch besitzt. Vor rund 60 Gästen im Gesellschaftshaus Wöbken ließ Müntefering die sozialdemokratische Geschichte Revue passieren und band dabei die Stationen des früheren Ratsvorsitzenden und Ersten Bürgermeister Alfred Nehring ein.

Franz Müntefering, heute Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland und Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, zeichnete noch weitere Genossen aus. Arno Wohlfeil, seit 50 Jahren der SPD treu, freute sich über die Urkunde mit dem goldenem Emblem. Vor zehn Jahren, zum 40-Jährigen, hatten er, Nehring und weitere Jubilare der SPD Eversten den berühmten „Roten Münte-Schal“ als Dankeschön bekommen.

Silber gab’s am Samstag für Dieterfritz Arning, der der SPD 25 Jahre angehört. Der frühere Kommandeur der Bereitschaftspolizei (Bepo) und Leiter der Abteilung Oldenburg der Polizei-Fachhochschule ist heute vielen als Buchautor, Vorleser für die NWZ-Weihnachtsaktion und Schauspieler der August-Hinrichs-Bühne bekannt. Sein Eintritt in die Partei habe allerdings mit der Polizei zu tun, verriet Arning. Denn als damals (zur Zeit der Rot-Grünen Koalition in Niedersachsen) bei den Überlegungen zur Polizeireform die Auflösung der Bepo Oldenburg im Gespräch war, schlugen bei Arning die Alarmglocken. Mit Unterstützung von Werner Prange, damals nicht nur Personalratsvorsitzender in der Bepo sowie Bezirksgruppenvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sondern auch SPD-Ratsherr, wurde die Oldenburger Bepo gerettet. Außerdem wurde die Fachhochschule aufgebaut und Arning SPD-Mitglied. „Wenn ich irgendwo eingetreten bin, dann bleibe ich auch“, sagte er und zählte augenzwinkernd auf: „In der GdP, in der SPD, im Polizei Sportverein, in der Ehe mit meiner Ursula (schon 55 Jahre) und als Leser der NWZ.“

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Die Jubilare ließen sich feiern. Ortsvereinsvorsitzende Jutta Bohne begrüßte unter den Gästen den Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde und die Landtagsabgeordnete Hanna Naber. Auch Alfred Nehrings Weggefährten waren mit von der Partie: Horst Wichmann, Roland Neidhardt, Dietmar Schütz und Horst Milde. Ganz besonders freute sich der 81-Jährige, dass auch sein Enkel Paul, der gerade seine Konfirmation gefeiert hat, ihm zur Seite stand.

Stöbern und schnacken

Viele Schätze im Verborgenen entdeckten die Arbeitsgruppe Diakonie und Gemeinden bei ihrem Besuch des Möbelhofs der Diakonie. Hinter dem Kleiderladen „Stoffwechsel“, an der Cloppenburger Straße 313 gelegen, wird der Möbelhof auch leicht mal übersehen, weiß die Leiterin, Gisela Schröder. Dabei bieten sie und Claudia Campen mit ihrem Team dort Nützliches und schöne Dinge an: Tee- oder Kaffeeservices, Bücher, Kleinmöbel und, jahreszeitlich orientiert, derzeit Gartenmöbel.

Der Hausrat wurde, wie die Kleidung im „Stoffwechsel“, gespendet und wird sehr günstig verkauft. Dabei wird auf eine ansprechende Präsentation wie in jedem Geschäft geachtet. So macht es Spaß, dort zu stöbern, darin waren sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Diakonie und Gemeinden einig. Sie beschäftigen sich mit gemeindenahen Projekten des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Oldenburg. Dass hier auch viele Bewohner des Stadtteils einfach mal auf einen Schnack vorbeikommen, berichtet die Teamleitung der diakonischen Kleiderläden, Maria Leußing. So konnten die Mitglieder der AG sich ein Bild von einem gelungenen gemeindenahen Projekt machen.

Der Möbelhof ist montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Öffnungszeiten des Kleiderladens „Stoffwechsel“ unter der Leitung von Rita Janßen sind montags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr sowie freitags von 10 bis 13.30 Uhr.

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