Alle Oldenburger Erstklässlerinnen und Erstklässler bekamen an diesem Montag an ihrem ersten „echten“ Schultag eine gefüllte Bio-Brotbox vom Bio-Brot-Netzwerk geschenkt. Gefüllt waren die rund 1800 Brotboxen „mit einer Scheibe Brot, einem Apfel, einer Möhre, einer Fruchtschnitte, einem veganen Tomaten-Basilikum-Aufstrich, einem Teebeutel und einem Fruchtsaft“, erklärte Anke Kleyda vom Verein „Prozept“, der die Koordination der Aktion übernommen hat. Beim dem offiziellen Frühstück zu dieser Aktion in der Grundschule Ofenerdiek überreichten die Paten Robin Smeulders, Bundesligaspieler der EWE Baskets, VfL-Bundesliga-Handballerin Cara Hartstock, VfB-Fußballer Thorsten Tönnies sowie die Musikgruppe „Die Blindfische“ den Schülerinnen und Schülern die Bio-Brotboxen. Zudem spielten die Blindfische unplugged u. a. den eigens komponierten Bio-Brotbox-Song. Auch Schirmherrin Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, nahm an dem Frühstück teil.

Mit einem unterhaltsamen und informativen Programm aus Musik (Big Band Liebfrauenschule), Gesprächsrunden und Theater (Improvisationstheater Instant Impro Bremerhaven) feierte die Agentur :ehrensache am Montag im PFL ihr zehnjähriges Bestehen. Rund 200 Gäste begrüßten Monika Engelmann-Bölts und Gabriela Kaboth-Freytag im Namen der Agentur bei der Jubiläumsfeier. Zu den Gratulanten zählten Oberbürgermeister Gerd Schwandner, MdB Dennis Rohde (SPD), MdB Stephan Albani (CDU), der Ministerialrat der niedersächsischen Staatskanzlei Thomas Böhme, Erste Stadträtin Silke Meyn, Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes , Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Karsten Speck von der Universität Oldenburg sowie weitere städtische Vertreter. Die Agentur :ehrensache wurde nach einem Ratsbeschluss 2004 gegründet. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen engagementbereiten Menschen und gemeinnützigen Organisationen und vermittelt diese beiden Partner passgenau. Bis heute sind bei der Organisation knapp über 2700 Personen beraten worden.

Rund 30 Mitglieder der jüdischen Gemeinden Oldenburg und Delmenhorst sind am Sonntag per Bus nach Berlin zum Brandenburger Tor gefahren, um an der Kundgebung „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ teilzunehmen. Mit dabei waren die Rabinerinnen Alina Treiger und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Delmenhorst, Pedro Benjamin Becerra. Auf der Kundgebung, zu der der Zentralrat der Juden in Deutschland eingeladen hatte, sprachen neben deren Präsidenten Dr. Dieter Graumann auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Zu den weiteren Rednern zählten der Präsident des Jüdischen Weltkongresses Ronald S. Lauder, Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sowie Nikolaus Schneider, Chef der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Mit einer feierlichen Abschlussgala ging das 21. Internationale Filmfest Oldenburg am Sonntag im Staatstheater zu Ende. Rund 600 Gäste wollten sich die Preisverleihung und den Abschlussfilm „Jack“ nicht entgehen lassen. Der Publikumspreis des „German Independence Award“ ging in diesem Jahr an „Hany“ von Michael Samir . Den „Seymour Cassel Award“ für die beste Darstellung erhielt Victoria Schulz für ihre Leistung in Christian Froschs „Von jetzt an kein Zurück“. Die Kurzfilmjury aus den Schauspielern Janina Elkin, Ketel Weber und dem Filmemacher Tom Bewilogua vergab den „German Independence Award“ für den Besten Kurzfilm an „Cadet“ von Kevin Meul. Im Anschluss wurde Edward Bergers Familiendrama „Jack“ gezeigt.