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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Grün-weißes Farbenmeer

19.05.2015

Ein tolles Bild gaben das ganze Wochenende über die Fans der Bundesliga-Frauen des VfL Oldenburg beim Final Four um den deutschen Handball-Pokal in Hamburg ab. Dank vom Verein bereitgestellten T-Shirts verwandelten die rund 250 Anhänger zusammen mit Maskottchen Robby Feuerglück ihren Block in ein grün-weißes Farbenmeer. „’81, ’09, ’12“ stand auf den dunkelgrünen Kurzarmshirts geschrieben – eine Erinnerung an die ersten drei Pokaltriumphe des VfL in den Jahren 1981, 2009 und 2012. Dass es bei der 28:30-Finalniederlage gegen den Buxtehuder SV nichts mit Titel Nummer vier wurde, lag sicher nicht an den lautstarken VfL-Anhängern, die nach dem Schlusspfiff ein feines Gespür bewiesen und sofort tröstende Worte für die Zweitplatzierten fanden.

An Unterstützung von ehemaligen Spielerinnen mangelte es den VfL-Frauen nicht. Birthe Barger (inzwischen Werder Bremen) und Barbara Hetmanek (HSG Blomberg-Lippe) waren bereits am Freitag angereist, um ihr Ex-Team anzufeuern, und zeigten sich von dem dramatischen 28:27-Sieg nach Siebenmeterwerfen gegen den Thüringer HC hellauf begeistert. Am Final-Sonnabend zog dann auch Wiebke Kethorn das grün-weiße Fan-Shirt über und huldigte nach der Siegerehrung Angie Geschke, die zur besten Spielerin des Turniers gewählt worden war, mit einem spontanen Kniefall. „Ich bin völlig fertig mit den Nerven“, sagte Kethorn nach dem spannenden Endspiel.

Dass sich VfL-Trainer Leszek Krowicki und Herbert Müller, Coach des Thüringer HC, schon lange aus der Handball-Szene kennen und befreundet sind, zeigte sich nach dem Halbfinalsieg des VfL gegen den Deutschen Meister. „Jetzt müsst ihr das Ding auch gewinnen“, gab der unterlegene Müller dem Oldenburger Trainer im Hamburger Hotel Lindner, in dem die Mannschaften wohnten, mit auf den Weg. Beide Teams liefen sich nämlich kurz nach dem Siebenmeter-Drama im großen Saal des Hotels schon wieder über den Weg – beim gemeinsamen Abendessen.

Dauertrommler Klaus Scholl hatte wieder mal seinen besonderen Platz in der ersten Reihe des VfL-Fanblocks – und auch außerhalb der Halle. Der Edelfan reiste mit Wohnwagen an und freute sich schon vor dem Halbfinale auf die spätere „Weinprobe im Zimmer 318a“, wie er sein Campingmobil spontan taufte. Nach dem Erfolg gegen den Thüringer HC feierten unter anderem VfL-Ehrenpräsident Günther Bredehorn und Geschäftsführerin Rosi Linde, die wie VfL-Präsident Rainer Bartels die Mannschaft in Hamburg unterstützten, im „Zimmer 318a“ mit.

Herr des Mikrofons beim VfB Oldenburg ist in seiner mittlerweile 20. Saison Heiko Büsselmann. Seit zwei Jahrzehnten verkündet der 56-Jährige beim Fußball-Regionalligisten als Stadionsprecher die Mannschaftsaufstellungen und Torschützen, führt Interviews oder moderiert Veranstaltungen wie das Hallenturnier der Traditionsmannschaften in der EWE-Arena. „Es macht mir immer noch viel Spaß. Ich bin einfach verrückt nach Fußball. Nicht selten hatte ich eine Gänsehaut bei der sensationellen Stimmung im Stadion“, sagt Büsselmann mit seiner prägnanten Stimme. Im Hinblick auf die Saison 1995/96 hatte ihn Michael Kalkbrenner (zweimaliger VfB-Manager) gefragt, ob er sich die Aufgabe vorstellen könne. Büsselmann, der zuvor beim VfL als Spieler, Jugendbetreuer und Sprecher/Organisator bei Jugendturnieren tätig war, hatte kurz vor seinem VfB-Engagement beim DFB-Hallenmasters in Oldenburg gemeinsam mit ZDF-Kult-Sportreporter Rolf Töpperwien (64) als Hallensprecher/Moderator das Publikum begeistert.

Oldenburgs Lauf-Ass Georg Diettrich konnte in diesem Jahr beim „Ossiloop“ seinen dritten Gesamtsieg in Folge feiern. Den Zieleinlauf in Leer vollzog er mit besonderer Begleitung. Auf den letzten Metern liefen seine beiden Söhne Matti (9) und Bela (11) mit. „Das hatte ihnen schon letztes Jahr super gefallen. Die Jungs haben sich schon in den vergangenen Wochen richtig darauf gefreut“, äußerte sich ein sichtlich stolzer Vater, der im Ziel gemeinsam mit seinen Söhnen den Beifall genoss. Augenscheinlich reift hier hoffnungsvoller Läufer-Nachwuchs heran.

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