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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Kräftiger Schub für Universität Oldenburg

19.12.2017

Hannover /Im Nordwesten Kräftiger Schub für Wissenschaft und Kultur im Nordwesten: Niedersachsens neuer Ressortminister, Björn Thümler (CDU) aus Berne (Wesermarsch), macht den Nordwesten zu einem Schwerpunkt seiner Regierungspläne in den kommenden Jahren. Besonders die Universität Oldenburg und die international ausgerichtete European Medical School (EMS) gehören zu den großen Profiteuren. Das machte er bei der Vorstellung seines Konzepts vor dem Wissenschafts- und Kulturausschuss des Landtags am Montag deutlich.

So soll die EMS bis zu 140 neue Plätze für das Medizinstudium erhalten. Damit geht der weitaus größte Teil der insgesamt rund 200 neuen Medizin-Studienplätze, die die neue rot-schwarze Landesregierung als Ziel in den Koalitionsvertrag aufgenommen hat, nach Oldenburg.

Zugleich kündigte Minister Thümler den Bau eines neuen „Zentralgebäudes“ für die Uni-Medizin in Oldenburg an. Ein Uni-Klinikum sei nicht realistisch angesichts des Investitionsbedarfs bei den beiden Unikliniken Hannover und Göttingen, die allein 2,1 Milliarden Euro (Thümler: „konservativ geschätzt“) verschlingen werden.

Für die EMS steht im nächsten Jahr die Evaluierung durch den Wissenschaftsrat an. „Klar ist, dass der Aufwuchs an der Universität Oldenburg nur in enger Abstimmung mit dem EMS-Partner Rijksuniversiteit Groningen erfolgen kann.“ Thümler wird deshalb 2018 zu Gesprächen sowohl nach Groningen als auch zur niederländischen Regierung in Den Haag reisen.

Aber auch zahlreiche andere Bereiche will der Kulturminister in den nächsten Jahren stärken. Dazu gehört die Lehrerausbildung beispielsweise an den Universitäten Oldenburg und Vechta. Thümler hebt dabei insbesondere den Bereich Sonderpädagogik hervor.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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