„Debatte über Blockaden in der Oldenburger Politik“ (Ð vom 27. September)
Am 29. September ging es in einer Veranstaltung von Nordwest-Radio im PFL um das Verhältnis des Oldenburger Stadtrates zu seinem OB, Herrn Schwandner, das ja bekanntlich nicht das beste ist.
Auch die Kritiker von SPD und Grünen konnten nicht ableugnen, dass der OB die Stadt Oldenburg nach außen gut vertreten hat, dass u. a. die Stadt der Wissenschaft und die Aufwertung der Universität Oldenburg sein Verdienst ist.
Auch beim Thema ECE und dem immer wieder angeprangerten „Wortbruch“ Schwandners konnte nicht abgeleugnet werden, dass die Schlosshöfe jedoch inzwischen bei den Oldenburgern ganz gut angekommen sind, nicht zu vergessen das Ultimatum der IHK, ohne ECE kein Ikea.
Unter dem Strich war festzustellen, dass der OB Schwandner wohl eine Nummer zu groß ist für Oldenburg.
Während einer seiner Vorgänger als OB mit den Kleingärtnern und an Stammtischen gerne beim Bier saß und deswegen sehr populär war, reist Schwandner zum Beispiel nach China und knüpft Kontakte zum Wohle von Oldenburger Industrie und Wissenschaft.
Haben die Oldenburger den OB Schwandner vielleicht gar nicht verdient?
Martin Klimmeck, Oldenburg
