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Hatscher fährt „24 Stunden“

Internationales Flair in Oldenburg: Fünf Tage lang – vom 17. bis 21. Mai – hatte der Oldenburger Service-Club „Round Table“ mit seinem Präsidenten Christian Johann Hilbers zu seinem Euromeeting eingeladen. Es kamen zahlreiche europäische Partnertische – unter anderem aus den Niederlanden, England, Schweden und Finnland. Stadträtin Dagmar Sachse empfing die Vertreter der Round Table am Sonnabend im Rathaus.

Acht Jahre nach der Gründung des ersten deutschen Round Tables in Hamburg 1952 entstand 1960 der Round Table 14 Oldenburg. Heute gibt es in Deutschland 200 weitere Tische mit über 3500 Mitgliedern.

4. Platz auf Nürburgring

Ein Höhepunkt der Langstrecken-Rennsaison auf dem Nürburgring war am Pfingstwochenende wieder das 24-Stunden-Rennen. Als Fahrer mit dabei – seit dieser Saison mit eigenem Intax-Motorsport-Rennstall – der Oldenburger Jörg Hatscher (52). Der leidenschaftliche Rennfahrer schlug sich hervorragend und wurde am Ende überglücklicher Vierter seiner Klasse SP 5 (bis 3000 cm³).

Hatscher, Inhaber der Intax GmbH, fährt seit 2008 die VLN-Langstreckenrennen. Er war mit seinem komplett neu aufgebauten Mercedes Benz 190E 2.5-16 Evo2 an den Start des legendären 24-Stunden-Rennens gegangen. Für das Design sorgte als Hauptsponsor die Intax-Marke folioCar, aber auch Sponsoren wie Sonax und Bott stiegen bei Hatscher ein, der am Nürburgring bei jedem VLN-Rennen auch über eine eigene VIP-Lounge verfügt. Hatscher sagte am Dienstag: „Nach 24 Stunden mit dem Mercedes-Klassiker die Ziellinie zu überqueren, war das Hauptziel und ist ein Riesenerfolg.“ Wenn nicht zwei Stunden vor Rennende die Auspuffanlage gebrochen wäre, dann hätte es wahrscheinlich sogar auf das Podium gereicht. So musste in der Box in einer tollen Teamleistung die Auspuffanlage getauscht werden, um noch als Vierter nach 60 absolvierten Runden auf der über 25 Kilometer langen Strecke das Rennen zu beenden.

Schüler bei Kossendey

In lockerer Runde stellte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Kossendey den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler der Förderschule Borchersweg, die ihn während ihrer Abschlussklassenfahrt im Bundestag besuchten. Die Schüler interessierten sich für Kossendeys Arbeit in Berlin – dabei ging es auch um Themen wie die psychischen Belastungen der Soldaten bei Auslandseinsätzen. Kossendey zu den Schülern: „Mehr als während der ersten Auslandseinsätze sind wir uns heute der Brisanz dieser Thematik überaus bewusst.“

Geld für Gertrudenheim

Beim großen Gewinnspiel zum Muttertag konnten sich die Kunden des Famila-Centers am Scheideweg an einem Gewinnspiel beteiligen. Der Erlös war für einen guten Zweck. Nun konnte Marktmanager Uwe Dahlmann 470 Euro an Rolf von See und Heinz-Gerd Kohring von der Gertrudenheim Stiftung Oldenburg übergeben.

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