Auch kleine Leute können große Probleme haben: Beispiele: „Was kann ich machen, wenn ich richtig sauer bin?“ „Beim Frühstück vor der Schule gab es schon Ärger. Wem kann ich das erzählen?“ „Meine Freundin ist traurig. Wie kann ich ihr helfen?“ Viele Kinder wissen nicht, wie sie mit Problemen im sozialen Miteinander und mit daraus entstehenden Konflikten umgehen können. Da jedoch ein gutes Sozialverhalten zur Grundlage für ein weiteres erfolgreiches Lernen in der Schule gehört, macht es sich die Grundschule Kreyenbrück zur Aufgabe, die Schulkinder auch dabei zu unterstützten.
Vor den Sommerferien wurden die Schulsozialarbeiterin Ursula Philipp und Schulleiterin Susanne Wendt aktiv. Unter verschiedenen Anbietern für ein Sozialtraining für Grundschulkinder entschieden sie sich zur Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Harfe. Diese Einrichtung bietet Zweitklässlern die Möglichkeit, auf spielerischem Wege soziales Verhalten einzuüben und zu verbessern. „Ziel des Sozialtrainings ,Ich und Du in der Schule’ ist, dass die Kinder unter Begleitung und Beobachtung einer Sonderpädagogin die Chance erhalten, im sozialen Miteinander zu unerwarteten Lösungsmöglichkeiten und Lernerfolgen zu kommen“, erklärt Susanne Wendt. Die Grundschule habe es sich zur Aufgabe gemacht, das Training als einen Baustein für das soziale Miteinander in der Grundschulzeit regelmäßig anzubieten. Aber das kostet. Die LzO-Stiftung gab 4500 Euro. Geschäftsführerin Gabriele Mesch überreichte den symbolischen Scheck. Der Präventionsrat der Stadt Oldenburg spendete 500 Euro. „Ohne diese großzügige Unterstützung wäre das Vorhaben nicht möglich gewesen“, bedankt sich Susanne Wendt.
Neuer Tragekomfort
Damit trägt man seine Waren doch gern nach Hause: Etwa 3000 Stoff-Einkaufstaschen mit dem Aufdruck „Moin, Oldenburg – Einkaufen im Stadtteil!“ werden ab diesem Freitag in verschiedenen Mitgliedergeschäften von sieben im Dachverband der Oldenburger Werbegemeinschaften (DOLW) vereinten Werbegemeinschaften verteilt. Kunden in den Stadtteilen Eversten, Kreyenbrück, Nadorst, Ofenerdiek, Osternburg, Donnerschwee und Bürgerfelde können sich also freuen. Damit beteiligen sich die Werbegemeinschaften an der von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer veranstalteten Aktion „Heimat-Shoppen“. Der DOLW möchte nicht nur auf die in den Stadtteilen vorhandenen Fachgeschäfte, in denen die Kunden mit Kompetenz und Herz beraten werden, aufmerksam machen, sondern auch einen Weg zur Vermeidung des Plastiktaschen-Mülls aufzeigen.
Viele schöne Dinge
Gehandelt wurde auch eifrig auf dem Herbst- und Hobbymarkt in und an der Grundschule Etzhorn. Rund 17 Stände waren aufgebaut, und hier wurden die in liebevoller Handarbeit hergestellten Artikel verkauft. Der Bürgerverein Etzhorn war wieder einmal rundum zufrieden. Alle freuten sich besonders, dass auch Ehrenmitglied Grete Praeger zum Klönen und auf eine Tasse Kaffee gekommen war. Die 95-Jährige ließ es sich nicht nehmen, vom Hellmskamp ganz allein zu Fuß zum Markt zu kommen. Schließlich wollte sie doch auch wissen, was es hier so alles gibt.
