Oldenburg - Nach zweijähriger Coronapause geht das Herbststurm-Festival am kommenden Wochenende in die zwölfte Auflage. 2009 wurde es auf Initiative der ehemaligen Oldenburger Band „DoNotDream“ ins Leben gerufen. Einige der damaligen Bandmitglieder sind bis heute fester Bestandteil des ehrenamtlichen Organisationsteams. Die Stadt Oldenburg tritt über die Freizeitstätte Bürgerfelde als Veranstalter des Events auf.

Bereits das erste Festival vor 13 Jahren war nach Angaben des Teams ein voller Erfolg und schloss für Freunde dunkler und harter Klänge eine Lücke in der hiesigen Veranstaltungslandschaft. Bereits ein Jahr später wurde der musikalische Teil ergänzt durch einen kleinen Mittelaltermarkt auf dem Außengelände der Freizeitstätte. Hier versorgen die Schausteller das Publikum in den Pausen zwischen den Liveacts mit Speis und Trank. Am Feuerkorb findet man ein ruhiges Plätzchen zum Durchatmen, bevor es mit der nächsten Band drinnen weitergeht.

Seit 2011 ist auch eine Bildergalerie mit Werken wechselnder Künstler Teil des Festivalkonzeptes. In diesem Jahr wird sie mit Bildern von Meister Goldfeder alias Tobias Schneider gestaltet.

Fakten zum Festival

Öffnungszeiten: Freitag, 14. Oktober, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr); Samstag, 15. Oktober, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr); der Mittelaltermarkt öffnet jeweils rund zwei Stunden vor Konzertbeginn

Ort: Freizeitstätte Bürgerfelde, Alexanderstraße 209

Line-up: Estoplyn, De Winnewupps, Bucketlist, Reliquiae (Freitag); Deaf Lizard, Deaf-Act, Split Reality, Innersphere, Circus of Fools, Silenzer (Samstag)

Preise: Freitag 8 Euro; Samstag 12 Euro; Kombiticket 15 Euro; Eintritt zum Mittelaltermarkt frei (keine eigenen Speisen oder Getränke erlaubt); Tickets gibt es an der Abendkasse

Inzwischen kommen jährlich rund 500 Fans aus der Region zusammen, um gemeinsam ein rockiges Oktober-Wochenende zu verleben. Darunter sind viele Stammgäste, die dem Herbststurm bereits lange die Treue halten. Die Veranstaltung hat sich als Szenetreff somit etabliert. Dies lässt sich nur mit Unterstützung durch Sponsorengelder und Sachspenden realisieren, die der gemeinnützige Förderverein des Festivals von lokalen Partner jährlich einwirbt. Außerdem helfen etwa 30 Jugendliche aus dem Umfeld der Freizeitstätte und teils mit sozial schwachem Background jedes Jahr unentgeltlich bei der Vorbereitung und Durchführung.