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Hilfe für Demenzkranke

Der Arbeitskreis der Angehöriger von Menschen mit Demenz brauchte Hilfe: Benötigt wurde eine Betreuung für die Dementen für die Zeit, in der ihre Angehörigen an der Arbeitsgruppe teilnehmen. Zugleich wünschten sich viele ein Bewegungsangebot, dass auf Menschen mit Demenz abgestimmt ist.

Dank einer Spende in Höhe von 2000 Euro der Horst-Heißenbüttel-Stiftung kann tatsächlich ein Turnkurs erstellt und ein Lastenfahrrad angeschafft werden, berichtet Marlene Dirks von der DemenzHilfe Oldenburg. Das Lastenrad soll gemeinsame Fahrradtouren erleichtern. „Damit wird zusätzliches Gepäck, vielleicht auch mal ein Rollator transportiert,“ sagte Dirks.

„Wir wünschen uns, dass gerade das soziale Miteinander gepflegt wird, damit Menschen trotz ihrer Demenz am normalen Leben beteiligt bleiben,“ sagte die Stiftungsvorsitzende Regine Heißenbüttel-Röhr.

Das Bewegungsangebot findet als Turnkurs nun zeitgleich zur Arbeitsgruppe statt. So können die an Demenz Erkrankten und ihre Angehörigen jeweils für eineinhalb Stunden an einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Angebot teilnehmen. Marlene Dirks: „Angehörige erfahren Entlastung und fühlen sich in ein soziales Netz eingebunden. Die Demenzkranken erleben sich in Bewegung und Sport, was ihnen sehr gut tut.“

Die vom Oldenburger Unternehmer Horst Heißenbüttel gegründete Stiftung hilft Menschen im Oldenburger Land. Die kirchliche Stiftung engagiert sich dort, wo Menschen hier in der Region in große Not geraten sind, und sie fördert hiesige Hilfsprojekte wie das der Demenzhilfe oder auch das der Wohnungslosenhilfe, die für die Betroffenen dringend nötig, aber anders nicht finanzierbar wären.

Ehrung für Retter

Gleich drei Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe im Ortsverbands Oldenburg konnten jetzt Wilfried Barysch (Vorstand Regionalverband) sowie Rettungswachenleiter Niels-Holger Brunkau und sein Stellvertreter Rainer Schmitz auszeichnen: Jens Renken und Andreas Plate wurden für jeweils 25 Jahre Mitarbeit geehrt, Sascha Fröschke für zehn Jahre.

Der Notfallsanitäter Jens Renken ist mehr als sein halbes Leben im Rettungsdienst bei den Johannitern tätig. Außerdem kümmerte er sich sechs Jahre um die Bearbeitung der Transportscheine im Krankentransport.

Auch Andreas Plate ist mehr als sein halbes Leben bei den Johannitern. 1993 trat der damals 24-Jährige seine Tätigkeit im Rettungsdienst und Krankentransport sowie in der Ausbildung in Erster Hilfe und in der Sanitätsstation der Flüchtlingsunterkunft Kloster Blankenburg an. Er ist auch Sicherheitsbeauftragter für alle 15 Standorte der Johanniter in Oldenburg. Sascha Fröschke ist seit zehn Jahren im Rettungsdienst beschäftigt.

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