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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Was für ein Saustall!

19.04.2017

Oldenburg Jetzt ist der meiste Dreck weg. „Wieder einmal“, sagt Jan Harms. Er hat dafür gesorgt, dass die Stadt Oldenburg darüber informiert wurde, dass der Container-Standort (Glas und Altkleider) unter der Nordtangente am Großen Kuhlenweg – wieder einmal – eine wilde Müllkippe ist. Beweisfotos gab es auch dazu. Die Stadtverwaltung reagierte dann schnell und ließ den Unrat entfernen.

Das war vor einer Woche. Ostern gab’s für die Stadt aber erneut Post von Jans Harms. Denn: „Schon wieder ist illegal Müll hinter den Glascontainern am Großen Kuhlenweg entsorgt worden“, meldet der Anlieger auch der NWZ.

Seit 20 Jahren, das weiß Harms, gibt es diesen Containerstellplatz, den „saubere Mitbürger gern als Müllkippe verwenden“. Im vergangenen Jahr habe er das mehrfach der Stadt gemeldet. „Morgens rufe ich an, abends ist alles in Ordnung.“ Das könne aber doch nicht die Lösung sein, meint der Ohmsteder. „Ich habe der Stadtverwaltung den Vorschlag gemacht, dass sie ein Schild anbringen soll mit dem Verweis einer Videoüberwachung und Bußgeldverweis bei illegaler Müllentsorgung.“

Überwachung per Video?

Eine Überwachung per Kamera – geht das denn? Die NWZ hat bei der Stadt nachgefragt. „Eine Videoüberwachung von Containerplätzen kommt für uns nicht in Betracht, das wäre nicht verhältnismäßig. Es gibt immer wieder verschiedene Orte, an denen illegal Müll abgelagert wird. Die Kamerastandorte müssten also immer wieder angepasst werden. Eine Kameraüberwachung würde das Problem zudem nicht lösen, nur verlagern“, antwortet Pressesprecherin Juliane Goldbeck.

Liebe Leserinnen und Leser, kennen Sie auch einen oft verdreckten Container-Stellplatz und haben Verbesserungsvorschläge? Dann schreiben Sie uns (gern auch mit „Beweisfoto“): per Brief an die NWZ-Stadtredaktion, Peterstr. 28-34, 26121 Oldenburg, Fax unter 0441/99 88 21 09 oder E-Mail ol-stadtteile@nwzmedien.de

Ihrer Auskunft nach ist der Stellplatz am Großen Kuhlenweg seit kurzem stärker verdreckt als in der Vergangenheit. „Insbesondere werden dort Alttextilien abgelegt, obwohl die aufgestellten Textilcontainer regelmäßig geleert werden.“ Kein Einzelfall, denn auf Nachfrage sagt die Pressesprecherin auch: „Stellplätze, die momentan ebenfalls mehr als üblich verunreinigt sind, gibt es am Schellenberg (Kaufpark Kreyenbrück) und in der Käthe-Kollwitz-Straße. Ganz aktuell wird auch am Sperberweg ungewöhnlich viel Müll abgeladen, dort gibt es allerdings keinen Containerplatz.“

In den meisten Fällen sei es jedoch aufgrund der Beweislage sehr schwierig, einen Verursacher zu finden und auch zur Verantwortung zu ziehen, weiß Juliane Goldbeck. Sofern der Müllsünder bekannt sei, werde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Höhe des Bußgeldes richte sich zum Beispiel nach der Menge des Mülls. „Für kleinere Mengen können das 100 bis 450 Euro sein, bei mehr als 100 Kilo Sperrmüll können es aber auch über 1000 Euro werden“, so Goldbeck.

Spezielle Mülldetektive?

Städtische Mülldetektive, die gezielt nach Hinweisen auf den Verursacher suchen, gibt es laut Auskunft der Pressesprecherin aktuell nicht. Würden bei der Beseitigung der Abfälle aber Hinweise auf denjenigen gefunden, dem der Müll gehört, dann gingen die an die Untere Abfallbehörde – zur weiteren Ahndung.

Auf Anregung der NWZ wird sich an der Situation am Große Kuhlenweg möglicherweise etwas ändern. Noch sind die Glascontainer nämlich so aufgebaut, dass sie einen guten Sichtschutz zur Straße bieten und Müllsünder verborgen agieren können. Juliane Goldbeck sagt zu diesem Hinweis: „Die Platzierung der Container kann verbessert werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb prüft eine Umstellung der Container auf dem Platz.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
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