Oldenburg - Beim globalen Klimastreik haben sich am Freitag auch Hunderte Menschen in Oldenburg zu einer Demonstration getroffen. Auf dem Schlossplatz hatte das Aktionsbündnis „Fridays for Future“ gemeinsam mit dem Nabu und der Gewerkschaft Verdi zum globalen Klimastreik aufgerufen. Menschen jeden Alters waren ab 14 Uhr dabei und machten mit bunten Plakaten und Trommeln auf ihre Anliegen aufmerksam.
Im Mittelpunkt standen dabei die Forderung nach einem Ausstieg aus der fossilen Energie und einer Verkehrswende. „Wir stehen hier heute für eine weltweite Klimagerechtigkeit“, sagte eine Sprecherin von Students for Future in ihrer Rede. „Wir werden lauter mit unseren Forderungen.“ Weitere Redner forderten, die gobale Finanzierung fossiler Projekte sofort zu beenden. Das Fenster, um die Erde noch zu retten, schließe sich nun sehr schnell. Schon jetzt würden viele Menschen im globalen Süden unter den Folgen des Klimawandels leiden.
Emil sorgt sich
Unter den Teilnehmern der Demonstration auf dem Schlossplatz waren auch viele Kinder. „Ich finde es sehr wichtig, dass das Klima gerettet wird“, sagt der neunjährige Emil, der mit der Nabu-Gruppe vor Ort war. „Ich mag sehr gerne Tiere und Bäume und frische Landschaften. Und es geht um meine Zukunft.“ Die Teilnehmerinnen Jana und Lena sind gerade für ihr Studium nach Oldenburg gezogen. „Wir waren schon in anderen Städten bei den Demos dabei. Jetzt engagieren wir uns hier“, sagen sie. Eine sehr genaue Vorstellung, was sie sich von der Oldenburger Politik wünscht, hat Laura (18). „Es geht mir um konkrete Sachen hier in der Stadt, zum Beispiel mehr und bessere Fahrradstraßen und ein günstiger Nahverkehr. Das Auto sollte nicht mehr so viel Raum einnehmen“, erklärt sie.
Fahrrad-Demo
Mit dem Fahrrad von der Uni aus waren die Students for Future zu der Demo aufgebrochen. 50 Teilnehmer waren dabei. „Wir haben gerade in den letzten Wochen gesehen, dass die Regierung nicht genug tut. Wir wollen, dass sich daran etwas ändert“, sagte Teilnehmerin Alex Meyer.
Die Fridays for Future-Demonstration in Oldenburg.
Sascha Stüber
Die Fridays for Future-Demonstration in Oldenburg.
Sascha Stüber
Die Fridays for Future-Demonstration in Oldenburg.
Sascha Stüber
Die Fridays for Future-Demonstration in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Globaler Klimastreik in Oldenburg.
Sascha Stüber
Klimastreik in Oldenburg
Sascha Stüber
Die Letzte Generation blockierte eine Straße in Oldenburg.
Sascha Stüber
Klimastreik in Oldenburg
Sascha Stüber„Ich bin als Vertreter der älteren Generation dabei, Ich bin sehr besorgt. Was erzählen wir später unseren Enkelkindern? Ich hoffe heute auf ganz viele Menschen bundesweit, damit Wirkmächtigkeit gezeigt wird“, erklärte Hans Holtorf.
Keine Absprache
Nicht begeistert zeigten sich die Organisatoren der Demonstration zum Globalen Klimastreik von einer Straßenblockade der Letzten Generation am späten Nachmittag am Pulverturm. „Damit haben wir nichts zu tun. Es gab kein Gespräch“, sagte Lasse Maslonka (16) von Fridays for Future. Man fände es unglücklich, dass die Aktion gleichzeitig stattfände. „Dann heißt es am Ende noch, das waren die Fridays“, sagte er.

