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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Sanierung: Im Sauseschritt über himmelblauen Hallenboden

24.08.2010

OLDENBURG 45 mal 27 Meter lang und breit, mit Nischen knapp 1500 Quadratmeter groß: Die Halle des Hochschulsports am Uhlhornsweg hat imponierende Ausmaße. Nach mehr als 25 Jahren ist der verschlissene Boden ausgetauscht worden.

200 000 Euro hat der Hochschulsport investiert. „Das Geld stammt aus Bauunterhaltungsmitteln und Rücklagen“, sagt Dr. Martin Hillebrecht, Leiter der Zentralen Einrichtung Hochschulsport. Mehr als 25 Jahre hat der alte Boden gehalten, über den während der Semester wöchentlich 3000 bis 4000 Sportler „toben“. Acht bis 18 Veranstaltung gibt es täglich, nur unmittelbar nach dem Ende des Sommersemesters ruht der Betrieb für sechs Wochen. In diesem Jahr ist wegen der Sanierung des Bodens eine Woche länger geschlossen. „Erst am 30. August laufen die offenen Sportangebote wieder“, kündigt Hillebrecht an. Schuld an der Verzögerung um eine Woche hat das Wetter, das den Zeitplan der Handwerker durcheinander brachte. Heftiger Regen ließ Wasser durch das Dach auf den Hallenboden tropfen.

Doch das Warten wird sich für die Besucher des Tempodroms oder der zahlreichen übrigen Sportangebote lohnen. Der neue himmelblaue Boden besteht aus dem Kunststoff Polyurethan, der laut Hillebrecht einen großen Vorteil hat – er lässt sich abschleifen und neu versiegeln.

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Die Sportlerinnen und Sportler werden kaum einen Unterschied spüren, meint Hillebrecht. Bei einem Probelauf habe er das Gefühl gehabt, dass er etwas weicher sei und nachgebe. Hillebrecht: „Er ist punkt- und flächenelastisch.“ Auf dem Beton wurde zunächst eine Schicht Styropor verlegt, darauf kam eine Schicht fugenfrei ausgelegter Sperrholzplatten und darauf das Polyurethan, unter dem sich eine poröse Gummischicht befindet.

Mit der Sanierung des Bodens wurde zeitgleich die Holzvertäfelung von den Wänden und Rolltoren entfernt. Sie werden durch einen zeitgemäßen Stoßschutz ersetzt, fügt Juri Ramke, stellvertretender Leiter der Zentralen Einrichtung Hochschulsport hinzu. Und auch für das Klima in der Halle wurde etwas getan: Die riesigen Heizkörper an der Wand lassen sich jetzt einzeln regulieren.

In den zurückliegenden Wintern soll es vorgekommen sein, dass den Sportlern der Schweiß schon auf der Stirn stand, bevor es mit dem Sport so richtig losging . . .

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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